Singapur holt sich die Blockchain-Diva

Blythe Masters

Blythe Masters

Dem in Sachen Innovation besonders agilen asiatischen Finanzplatz gelingt ein weiterer Coup. Singapur hat sich den Rat einer Ikone der Blockchain-Technologie gesichert.

Und noch ein Hut, den sich Blythe Masters aufsetzen kann. Wie die Singapurer Finanzaufsicht und Zentralbank MAS kürzlich verlauten liess, hat sie die amerikanische Ex-Bankerin in einen neuen Technologie-Beirat gewählt.

Masters, die sich in den letzten Monaten zur Ikone der als bahnbrechend geltenden Blockchain-Technologie gemausert hat, ist der Mitteilung zufolge Mitglied des neuen International Technology Advisory Panel (ITAP). Diesem gehören 15 nahmhafte Technologie- und Fintech-Akteure an, wie es hiess.

In der Schweiz Furore gemacht

So findet sich im Panel auch Tim Grant, Chef des Blockchain-Konsortiums R3CEV, dem sich die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse angeschlossen haben.

Das ITAP kommt dieser Tage erstmals zusammen, um unter anderem mit MAS-Präsident Tharman Shanmugaratnam über Fintech-Initiativen zu diskutieren. Es ist das Credo des Singapurer Spitzenpolitikers, dass der Stadtstaat bezüglich Innovation an vorderster Spitze ist, wie auch finews.ch berichtete.

Die 47-jährige Masters, die letzten April in der Schweiz mit der Übernahme der Zürcher Jungfirma Elevence Furore machte, ist mit der neuesten Ernennung definitiv global unterwegs. Im Raum Asien-Pazifik betreut sie bereits ein Blockchain-Projekt der Australischen Börse ASX.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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