Thurgauer Kantonalbank frischt Filialen auf

Die Thurgauer Kantonalbank bezieht in Weinfelden im kommenden Jahr einen Neubau und erneuert weitere Filialen. Dies teilte die Bank im Rahmen der Halbjahreszahlen mit.

Demnächst werde die Erneuerung der Filiale in Arbon abgeschlossen, die 2016 ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert, teilte die Thurgauer Kantonalbank (TKB) zusammen mit den Halbjahreszahlen mit.

Dazu realisiert das Finanzinstitut neben ihrem Hauptsitz in Weinfelden derzeit einen Neubau mit 100 Arbeitsplätzen, der im Frühjahr 2017 bezogen werden kann, wie es weiter hiess. 

Stabiles Zinsengeschäft

Der Halbjahresgewinn im ersten Halbjahr 2016 ging deutlich zurück, und zwar um 20 Prozent auf 66,5 Millionen Franken. Im Vorjahr war der Wert allerdings vor allem wegen eines einmaligen Erlöses aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung um über 40 Prozent angestiegen.

Der Geschäftserfolg sank im Berichtszeitraum um 3,7 Prozent auf 74,2 Millionen Franken. Man habe das erste Halbjahr 2016 «in einem unverändert anspruchsvollen Umfeld gut gemeistert», teilt das Ostschweizer Institut mit.

Hauptbestandteil war das Zinsengeschäft, wo das Institut den Brutto-Erfolg um 3,1 Prozent auf 126 Millionen Franken verbessern konnte. Wegen ausfallrisikobedingter Wertberichtigungen sowie Verlusten aus dem Zinsengeschäft resultierte ein Netto-Zinserfolg auf Vorjahreshöhe von 121,3 Millionen Franken. 

Starker Neugeldzufluss

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die Bank einen Rückgang des Erfolgs um 11 Prozent auf 23,8 Millionen hinnehmen. Der Erfolg im Handelsgeschäft sank um gut 9 Prozent auf 11,6 Millionen Franken.

Gleichzeitig erhöhte sich der Geschäftsaufwand um 1,7 Prozent auf 82,4 Millionen Franken. In der Folge nahm das Kosten-Ertrags-Verhältnis leicht auf 50,2 Prozent nach 49,5 Prozent Ende 2015.

Bei den Ausleihungen resultierte ein Wachstum von 2,3 Prozent auf 18,5 Milliarden, und die verwalteten Kundenvermögen legten 2,6 Prozent auf 16,2 Milliarden franken zu. Den Netto-Neugeldzufluss beziffert die TKB auf 474 Millionen Franken, nach 309 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Verhaltene Aussichten

Für das zweite Halbjahr erwartet die Bank «eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung». Tiefe Zinsen und der für die Exportwirtschaft belastende starke Franken blieben herausfordernd, ebenso die von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten geprägten Finanzmärkte, hiess es.

Auch die Binnenwirtschaft dürfte sich etwas moderater entwickeln. Vor diesem Hintergrund rechnet die Bank für das laufende Geschäftsjahr weiterhin mit einem tieferen Geschäftserfolg als 2015.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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