Privatbanken: Es sind radikale Veränderungen notwendig

Den Wandel anpacken

KPMG zeichnet in ihrer jüngsten Privatbankenstudie ein düsteres Bild. Die Beratungsgesellschaft ist überzeugt: Nur ein radikaler Wandel kann den Niedergang stoppen.

Der Zustand des Swiss Private Banking hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weiter verschlechtert. Abbild des Zustands ist das Verschwinden von 10 Prozent der Schweizer Privatbanken allein im Jahr 2015, hält die Beratungsgesellschaft KPMG in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Studie «Performance of Swiss Private Banks» fest.

KPMG Schweiz untersuchte gemeinsam mit der Universität St. Gallen 87 Schweizer Privatbanken auf ihre Rentabilität und Effizienz hin. Das Fazit: Zahlreichen Instituten sei es nicht gelungen, sich an das neue Umfeld der erhöhten Transparenz und strengeren Regulierungsanforderungen anzupassen.

Ein giftiges Gemisch

Dies, plus die veränderten Ansprüche einer neuen Kundengeneration sowie raue Marktbedingungen seien für die Privatbanken ein giftiges Gemisch. Es sei nicht verwunderlich, dass eine zunehmende Zahl von Geldhäusern ihre Geschäftsaktivitäten verkauft hätten und andere ihre Geschäftstätigkeiten einstellten.

Für die KPMG ist darum klar, dass sich eine nachhaltige Verbesserung ohne radikalen Wandel nicht erreichen lässt. Wachstum sei die einzige Überlebensstrategie.

Es sei sonst möglich, dass in den kommenden zwei bis drei Jahren jeweils weitere 10 Prozent der Privatbanken verschwinden würden.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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