Rückkehr zu Julius Bär

Michele Porro

Michele Porro

Ein früherer Kadermann von Julius Bär sass zuletzt bei GAM in der Geschäftsleitung. Nach seinem Abgang im Sommer vor einem Jahr, taucht er nun bei seiner einstigen Arbeitgeberin wieder auf. 

Michele Porro (Bild) verliess Ende Juni 2015 abrupt den Schweizer Asset Manager GAM, wo er zuletzt Region Head Continental Europe sowie Mitglied der Geschäftsleitung (Group Management Board) gewesen war, wie seinerzeit auch finews.ch meldete.

Nun hat er die Funktion eines Head Distribution bei der Schweizer Bank Julius Bär übernommen, wie ein Sprecher Recherchen von finews.ch bestätigte. Der Verantwortungsbereich umfasst das Investment Advisory, das Investment Consulting sowie das Sales Management. Die Sparte Distribution ist, vereinfacht gesagt, die Schnittstelle zwischen dem Produkt- und Service-Offering der Bank sowie der Kundenfront (mit den Relationship Managers, RMs). 

Vielfältiger Werdegang

Er rapportiert dabei an Philipp Rickenbacher, dem neuen Leiter Advisory Solutions, wie auch finews.ch meldete. Porro stiess 2008 zu Swiss & Global Asset Management (vormals Julius Bär Asset Management). Anfang 2009 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung und Head Sales & Distribution. Zuvor leitete er die Bereiche Private Label Solutions und Global Custody Services. Später wurde Swiss & Global Asset Management in die Firma GAM integriert.

Vor seiner Tätigkeit bei Swiss & Global leitete Porro während drei Jahren das Investment Management International bei der Winterthur-Gruppe. Von 1992 bis 2004 hatte er diverse Positionen im Credit Suisse Asset Management (CSAM) inne und leitete unter anderem die Investment-Banking-Abteilung der Credit Suisse First Boston (CSFB) in Tokio sowie den Bereich Institutional Sales Schweiz und Europa in Zürich.

Er schloss sein Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen (HSG) ab.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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