«Vince the Prince» mit nächstem Karriere-Coup

Prinz Wenzeslaus von Liechtenstein

Prinz Wenzeslaus von Liechtenstein

Erst kürzlich stieg Prinz Wenzeslaus von Liechtenstein als Partner beim Londoner Vermögensverwalter Dalton Strategic Partnership ein. Und nun übernimmt er ein weiteres Spitzenamt.

Prinz Wenzeslaus von Liechtenstein klettert im Eiltempo die Karriereleiter hoch. Erst vor gut einem Monat stieg er als Partner beim britischen Asset Manager Dalton Strategic Partnership ein, wie auch finews.ch berichtete. 

Nun nimmt er auch operativ die Zügel in die Hände, und zwar als CEO beim Londoner Vermögensverwalter. Dies berichtete das britische Branchenportal «Citywire» am Freitag. Damit wird eine seit Ende 2014 dauernde Vakanz geschlossen.

Sein Vorgänger und zugleich Mitgründer von Dalton Strategic Partnership, Magnus Spence, heuerte damals beim Rivalen Jupiter Asset Management an.

Potenzial heben, Expertise stärken

In erster Linie gelte es nun das «Potenzial von Dalton zu heben, neue Produkte im Markt einzuführen und die Investment-Expertise sowie den Vertrieb zu stärken», erklärte der ehemalige Goldman-Sachs-Banker gegenüber «Citywire». 

Der partnergeführte Asset Manager an der Princes Street im Herzen der Finanzmetropole verwaltet neun Fonds unter der Marke «Melchior» mit einem Gesamtvolumen von rund 2,4 Milliarden Dollar. Die Firma beschäftigt insgesamt 46 Mitarbeiter an drei Standorten – London, Hongkong und Tokyo.

Royales Kontaktnetz

Die 2002 von Spence und dem mittlerweile verstorbenen Andrew Dalton gegründete Dalton Strategic Partnership holte Wenzeslaus unter anderem für die Kundenakquise und die Anwerbung neuer Investment-Teams an Bord – eine Funktion, die er auch künftig wahrnehmen werde, hiess es weiter.

Wenzeslaus, der lieber «Vince» genannt werden möchte, verfügt aufgrund seiner royalen Abstammung über gute Kontakte zu wohlhabenden Kreisen. 

Der 42-Jährige ist der Sohn von Prinz Philip Erasmus von Liechtenstein, dem Stiftungspräsidenten der LGT Group, und Isabella de L’Arbre de Malander. Und er ist ein Neffe von Fürst Hans Adam II und Cousin von Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein dem aktuellen Regenten des Fürstentums. In der Thronfolge steht «Vince» in der zweiten Linie.

 

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NEWS GANZ KURZ

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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