Reuss Private schärft Profil in Deutschland

(Bild: Shutterstock)

Die Innerschweizer Vermögensverwaltung-Gesellschaft Reuss Private nimmt für ihre deutschen Standorte eine Namensänderung vor. Was sie damit bezweckt. 

Der Vermögensverwalter BN & Partners Deutschland, Tochter-Gesellschaft der in Pfäffikon Schwyz ansässigen Infrastruktur-Dienstleisterin und Vermögensverwalterin Reuss Private Group, firmiert ab sofort unter dem Namen Reuss Private Deutschland. Dies teilte das Finanzinstitut am Donnerstag mit.

«Die Namensänderung ermöglicht es uns, unsere Expertise in der Verwaltung von Vermögen unter der Marke Reuss Private europaweit einheitlich und damit stärker zu etablieren», begründet Felix Brem, CEO des Schweizer Mutterhauses, die Umfirmierung.

Suche nach Kundenberater wird forciert

«Durch die Namensänderung in Reuss Private Deutschland ändert sich für unsere Kunden nichts», sagt Axel Rohr, Vorstand des in Frankfurt ansässigen Vermögensverwalters. Neben Frankfurt ist Reuss in Berlin und Erfstadt bei Köln präsent. 

Strategisch strebt Reuss Private den Ausbau des Private Wealth Management-Geschäfts in Deutschland an und will verstärkt Kundenberater aus dem Bankenbereich als Mitarbeiter gewinnen, wie es weiter heisst.

Zwei-Marken-Strategie

In Deutschland verfolgt Reuss Private künftig eine Zwei-Marken-Strategie. Während «Reuss Private» für das eigene Vermögens-Verwaltungsgeschäft für Privatkunden und institutionelle Anleger steht, wird unter der Marke «BN & Partners Vermögensverwaltung» das von den Partnern im Haftungsdach BN & Partners Capital vermittelte Geschäft gebündelt.

Der Haftungsdachpionier ist ebenfalls Teil der Reuss Private Group, firmiert aber mit Blick auf die im deutschen Markt etablierte Marke BN & Partner weiter unverändert.

 

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NEWS GANZ KURZ

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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