Credit Suisse schnappt sich UBS-Veteranen

Alessandro Caironi

Alessandro Caironi

Beim Neuzugang handelt es sich um Alessandro Caironi. Dies geht aus einem internen Memo hervor, dass die Credit Suisse am Mittwochabend in Umlauf brachte. Er hat die Leitung des UHNWI-Teams Europa innerhalb des international Wealth Management (IWM) übernommen, wie es weiter hiess.

Caironi, der in Zürich stationiert ist, hat seine Aufgabe per Anfang September angetreten und berichtet an Claudio de Sanctis, Leiter Private Banking Europa. 

Bei der UBS gross geworden

In seiner neuen Rolle ist er laut Mitteilung mitverantwortlich für die strategische Entwicklung des Geschäftes mit wohlhabenden Kunden (UHNWI) innerhalb IWM Europe. Zusätzlich obliegt ihm die Aufgabe massgeschneiderte Investmentlösungen für dieses Kundensegment auszuarbeiten, hiess es weiter.

Das Rüstzeug dafür holte sich Caironi bei der UBS, für die er rund 10 Jahre tätig war. Er verantwortete dort zuletzt die Bereiche Capital Markets Sales und Capital Markets UHNW für die Region Asien Pazifik (APAC). In den Jahren davor übte er diverse Management-Funktionen bei der UBS in Hongkong und Singapur aus.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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