Credit Suisse stärkt Private Banking in China

Shanghai Skyline (Bild: Shutterstock)

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Die Schweizer Grossbank will das Geschäft mit wohlhabenden Chinesen ausbauen und hat dafür einen Private-Banking-Chef für Festlandchina ernannt.

Einer aktuellen Erhebung zufolge gibt es in Festlandchina über 1,34 Millionen Multimillionäre. Das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon sind 89'000 Milliardäre, ein Zuwachs von 14,1 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. 

Die Credit Suisse (CS) will dieses immense Potenzial für Wealth-Management-Dienstleistungen realisieren und hat dafür Rick Meng als Private-Banking-Chef für Festlandchina engagiert, wie die CS am Dienstag mitteilte. 

Er ist in Shanghai stationiert und berichtet direkt an François Monnet, Leiter Private Banking Greater China, sowie an David Liu, dem Verantwortlichen für den CS-Standort in Shanghai.

Aufbau eines Teams

Diese Personalie sei ein wichtiger strategischer Schritt im Ausbau des Wealth-Management-Geschäfts in China, hiess es weiter. Meng wird laut Mitteilung in Shanghai ein Wealth-Management-Team aufbauen, um so näher an die Kunden zu rücken. Gleichzeitig arbeite er eng mit dem Investment Banking zusammen, um zusätzliche Geschäftsopportunitäten auszuloten. 

Zuvor war Meng für die Royal Bank of Scotland als Leiter des Standorts in Shanghai tätig mit Fokus auf das Corporate Banking. Insgesamt verfügt er über 17 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie in China, Hongkong und den USA, wie der Medienmitteilung weiter zu entnehmen ist.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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