UBS University ist nun offiziell gestartet

Die Grossbank hat heute intern die Lancierung der UBS Business University bekanntgegeben. finews.ch präsentiert das Memo an die Belegschaft.

Zur Information vorab: Die UBS Business University  fasst die bestehenden Kapazitäten der UBS im Bereich Führung und Ausbildung unter einem virtuellen Dach zusammen.

Sie stimmt damit die Aktivitäten im Bereich Schulung und Weiterentwicklung für UBS-Mitarbeitende weltweit aufeinander ab und schafft so ein Kompetenzzentrum mit den Ausbildungsschwerpunkten Bankwesen, Führungskompetenz und Risikomanagement. Leiterin der UBS Business University ist Gabriela Payer.

Nachstehend das heute an die UBS-Belegschaft intern verschickte Memo:

Group News: 14. Januar 2010, 08:00 CET

UBS Business University öffnet ihre Tore

UBS hat eine Firmenuniversität gegründet, die UBS Business University. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bankwesen, Führungskompetenz und Risikomanagement und sollen eine Leistungskultur fördern. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Linienvorgesetzten können das Angebot der Business University bei der Festlegung der PMM-Ziele einbeziehen.

Im Bankensektor verleiht Wissen nicht nur einen Vorsprung, sondern fördert auch kreative Lösungen und Innovationen sowie die Fähigkeit, Kundenerwartungen zu übertreffen. Ein Kundenberater, der mit seinen Kunden kompetent über deren Anlagen sprechen kann, wird für das Unternehmen Neugelder generieren; ein Investment-Banker, der die richtigen Akquisitionen ausmachen kann, wird das Kundenvertrauen gewinnen; und ein Portfoliomanager, der die Benchmark übertreffen kann, wird der Bank letztlich ebenfalls Neugelder zuführen und sie dadurch stärken.

Eine neue UBS nimmt allmählich Gestalt an, und die Business University spielt dabei eine wichtige Rolle: Sie wird das Unternehmen unterstützen, in einer Branche wettbewerbsfähig zu bleiben, in der Innovation einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellt. « Die Business University hilft uns dabei, uns von unserer Konkurrenz abzuheben, indem wir einen Qualitätsvorsprung erreichen,» so Jürg Zeltner, CEO Wealth Management. Alex Wilmot-Sitwell und Carsten Kengeter, Co-CEOs Investment Bank, teilten in einer gemeinsamen Stellungnahme mit: «Damit UBS auch in Zukunft erfolgreich sein kann, benötigen wir auf allen Ebenen die besten Fachkräfte mit den richtigen Fähigkeiten und Kompetenzen.» Franco Morra, CEO UBS Schweiz, fügte hinzu: «In dieser Hinsicht ist die Förderung unserer Talente durch Ausbildung von strategischer Bedeutung für den weiteren Erfolg der UBS. »

Die Business University vereint die gesamte konzernweite Ausbildung unter einem Dach und steigert so Qualität und Effizienz. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf den Bereichen Bankwesen, Führungskompetenz und Risikomanagement. Senior Management und interne Spezialisten sponsern Programme und helfen bei der Konzipierung und Bereitstellung des Angebots mit. Die UBS Business University ist global ausgerichtet: Der Zugriff auf ihr E-Learning-Angebot ist weltweit möglich (goto/businessuniversity).

Im Zentrum der Business University stehen das Wissen und die Kompetenzen, die für besondere Business- und Leadership-Funktionen erforderlich sind. Das Programm besteht aus Kursen zu ausgewählten Themen (wie strategische Ausbildungsinitiativen, Einführungskurse und Schulungen zu Compliance und Risikomanagement) sowie umfassenden Leadership-Programmen und Schulungen für spezifische Funktionen innerhalb der Organisation, in denen die Mitarbeiter zumeist Kundenkontakt haben.

Einführung von Lernpfaden

Die Ausbildung wird nach sogenannten «Lernpfaden» («Learning Pathways») strukturiert. Ein Lernpfad ist ein Fahrplan zur Unterstützung einer kontinuierlichen Entwicklung in einem ausgewählten Bereich oder Karrierepfad. Für WM&SB, WM Americas, Global AM und das Corporate Center stehen solche Lernpfade bereits zur Verfügung, für die Investment Bank werden sie zurzeit entwickelt. Jeder dieser Lernpfade ist eine chronologische Abfolge von Aktivitäten, Erlebnissen und Erfahrungen für Mitarbeiter in geschäftsspezifischen Funktionen. Ein Lernpfad ist in vier Schritte unterteilt: «Induction» macht die Mitarbeiter mit ihren neuen Aufgaben vertraut, «Foundation» vermittelt die UBS-Massstäbe für spezifische Funktionen und angemessenes Risikomanagement, «Enhancement» beinhaltet Programme zur Auffrischung und Vertiefung bestimmter Kompetenzen und zur weiteren Umsetzung der Unternehmensinitiativen und «Specialization» ist auf die Ausbildungsbedürfnisse in Geschäftssegmenten und -untersegmenten zugeschnitten.

So würde zum Beispiel der Lernpfad für einen neuen Kundenberater von Wealth Management mit dem Einführungstag (Induction) beginnen und sich dann mit der Ausbildung in Kernbereichen (Risikomanagement, Legal & Compliance, grenzüberschreitendes Geschäft usw.) fortsetzen (Foundation). Schritt drei (Enhancement) legt das Augenmerk auf die Schulung im Bereich Geschäftsinitiativen, Schritt vier (Specialization) behandelt spezifische Segmente wie Finanzintermediäre (FIM) oder äusserst vermögende Kunden (UHNW).

Für die Investment Bank wird eine Vielzahl von Online- und Präsenzkursen im Rahmen eines umfassenden Ausbildungsprogramms angeboten. Schulungsangebote stehen allen IB-Mitarbeitern und wichtigen Kunden offen.

Lernen und Verstehen fördern

Die Festlegung der PMM-Ziele bietet für Mitarbeiter und Linienvorgesetzte die Gelegenheit zu besprechen, ob der Mitarbeiter ein Ausbildungsprogramm oder -modul an der UBS Business University durchlaufen soll. Die Business University erleichtert das Lernen und Verstehen. Falls auf einem bestimmten Gebiet Wissenslücken bestehen, können die Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Linienvorgesetzten die geeignete Ausbildung über MyCampus, die neue globale Lernplattform, auswählen.

Die Mitarbeiter sind eingeladen, das Angebot auf der globalen Lernplattform zu studieren und sich die Lernpfade näher anzusehen. Nähere Informationen dazu finden sie auf der Business University Homepage.

Mit der Gründung der Business University setzt UBS ein klares Zeichen: Wissen ist für UBS von strategischer Bedeutung, weshalb sie mit gezielten Massnahmen sicherstellen will, dass die Banking-Kompetenz der Mitarbeiter erstklassig ist. John Fraser, Chairman & CEO von Global Asset Management, erklärt: «Die UBS Business University wird als Center of Excellence für Schulung und Ausbildung bei der Verfolgung dieses Ziels eine Hauptrolle spielen.»

Die UBS Business University ist eine dynamische Lernplattform: Die Ausbildung wird bei UBS kontinuierlich an die sich ändernden Bedürfnisse und Interessen der Mitarbeiter angepasst. Bob McCann, CEO of Wealth Management Americas, erläutert: «Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unsere Talente – sind unser wichtigster Vermögenswert. Durch die Business University unterstützen wir ihre berufliche Entwicklung und Ausbildung. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden das Beste bekommen, was UBS zu bieten hat.»

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Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

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Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

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