Zuger Kantonalbank: Die Neuen im Bankrat

Bruno Bonati soll neuer Präsident der Zuger Kantonalbank werden. Er sammelte einen grossen Teil seiner Bankerfahrung bei der Credit Suisse.

Bei der Zuger Kantonalbank finden diverse Wechsel an der Spitze statt: Bankpräsident Beat Bernet hatte letztes Jahr seinen Rücktritt auf die kommende Generalversammlung bekanntgegeben.

Ebenfalls zurücktreten werden Vizepräsident André Rotzetter und Bankrats-Mitglied Urs Kohler. Beide vertreten im Bankrat die Privataktionäre.

Als Ersatz werden nun folgende Personen für die Wahl in den Bankrat der Zuger Kantonalbank vorgeschlagen:

Bruno Bonati, Unternehmensberater mit langjähriger Bankerfahrung: Er arbeitete unter anderem im Private Banking der SKA und für die internationalen IT-Operations der Credit Suisse.

Carla Tschümperlin, Vorsitzende der Geschäftsleitung und Präsidentin des Verwaltungsrates der A. Tschümperlin AG in Baar.

Der Bankrat will Bruno Bonati –  falls er durch die Generalversammlung im Mai gewählt wird – zum Bankpräsidenten ernennen.

Als Ersatz für Beat Bernet (der als Vertreter des Kantons Zug im Bankrat war) hat der Regierungsrat Patrick Wettstein in den Bankrat gewählt; Wettstein war bislang Mitglied der aktienrechtlichen Revisionsstelle. Die Wahl bedarf noch der Bestätigung durch den Kantonsrat.

Mit Wettsteins Wahl wiederum ergibt sich eine Vakanz bei den Vertretern der Privataktionäre in der aktienrechtlichen Revisionsstelle. Der Generalversammlung vom 1. Mai wird daher der diplomierte Wirtschaftsprüfer Adrian Kalt zur Wahl vorgeschlagen.

 

 

 

d

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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