Credit Suisse: 313'000 Franken pro Kopf

Die CS gab letztes Jahr 13 Prozent mehr für Löhne und Boni aus – bei tieferem Personalbestand. International erweist sie sich als Arbeitgeberin erster Güte.

144'000 Franken Bonus pro Kopf verteilte die Credit Suisse fürs abgelaufene Jahr. Davon erfolgten 40 Prozent als aufgeschobene Vergütungen. Bei den Managing Directors lag diese Quote bei 60 Prozent .

Auf der anderen Seite löste die Credit Suisse im Investmentbanking im vierten Quartal frühere Rückstellungen für leistungsbezogene Personalkosten auf; die Bank meldet, das Verhältnis zwischen Vergütung und Ertrag habe 2009 im Investment Banking ein «historisch tiefem Niveau von 41 Prozent» erreicht.

Grosszügige Bonus-Verteilerin

Die Zahl der CS-Angestellten stieg im letzten Quartal wieder leicht, derzeit hat die Bank 47'600 Vollstellen, 200 mehr als noch im September.

Insgesamt gab die Credit Suisse letztes Jahr 14,97 Milliarden Franken für compensation and benefits aus. Das waren 1,748 Milliarden Franken mehr als im Vorjahr. Pro Kopf entfielen also auf jeden CS-Angestellten rund 313'000 Franken – zum Vergleich: Im Jahr davor waren es noch 275'000 gewesen.

Damit erscheint die Schweizer Grossbank als sehr guter Arbeitgeber im internationalen Vergleich. Eine (allerdings weitgehend auf Gossip beruhende) Umfrage des britischen Branchenportals «Here is the City» setzte die Bank denn auch soeben in die Reihe der grosszügigsten Bonus-Verteiler – zusammen mit Goldman Sachs, Lazard, Jefferies und Nomura.

Personalausgaben pro Kopf:
(Acht internationale Grossbanken im Vergleich)


• Goldman Sachs:
– durchschnittlich 31'700 Vollzeitstellen
– 17,4 Milliarden Franken compensation and benefits
– macht 548'000 Franken pro Kopf.

• Credit Suisse
– durchschnittlich 47'700 Vollzeitstellen
— 14,97 Milliarden Franken
compensation and benefits 
macht 313'000 Franken pro Kopf

• Morgan Stanley:
– 62'000 Stellen
– 15,4 Milliarden Franken compensation & benefits
– macht 248'000 Franken pro Kopf.

• UBS:
– durchschnittlich 71'500 Vollstellen
– 16,5 Milliarden Franken personnel expenses
– macht 230'000 Franken pro Kopf.
respektive:
— 12,8 Milliarden Franken salaries & variable compensations
– macht  179'000 Franken pro Kopf

• Deutsche Bank:
– 78'000 Stellen
– 17,1 Milliarden Franken compensation and benefits
– macht 219'000 Franken pro Kopf.

• Bank of America/Merrill Lynch:
– 282'000 Vollstellen
– 33,8 Milliarden Franken personnel expense
– macht 120'000 Franken pro Kopf.

• JP Morgan Chase:
– 222'000 Vollstellen
– 28,6 Milliarden Franken compensation and benefits
– macht 130'000 Franken pro Kopf

• Santander:
— 169'000 Vollstellen
— 12,4 Milliarden Franken personnel expenses
— macht 73'000 Franken pro Kopf

 

 

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Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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