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VP Bank hat Verlustzone verlassen PDF Drucken Diesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlen
Dienstag, den 09. März 2010 um 09:44 Uhr

Die liechtensteinische Bankengruppe hat ein erfolgreiches Jahres hinter sich und konnte so auch die Rückschläge aus der Vergangenheit kompensieren.

Die VP Bank Gruppe erwirtschaftete 2009 einen Konzerngewinn von 59,8 Millionen Franken, unter anderem mit einem hohen Gewinnbeitrag der eigenen Finanzanlagen. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 80,3 Millionen Franken angefallen.

Dies widerspiegelt sich auch in der konsolidierten Gesamtergebnisrechnung der VP Bank Gruppe von 101, 7 Millionen Franken. Im Vorjahr belief sich der konsolidierte Verlust auf 139,2 Millionen Franken. Die operativen Kosten konnten 2009 deutlich gesenkt werden. Die Entwicklung der Kundengelder hat sich im zweiten Semester stabilisiert, wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte.

Heftige Turbulenzen

Die Kundenvermögen (inklusive Custody) beliefen sich Ende 2009 auf 41,8 Milliarden Franken, nach 35,1 Milliarden Franken im Vorjahr. Einziger Wermutstropfen bleibt der Netto-Neugeldabfluss von 1,1 Milliarden Franken; ein Jahr zuvor war es noch 1,3 Milliarden Franken gewesen.

Auch 2009 war das Bankengeschäft heftigen Turbulenzen ausgesetzt, wie die Bank weiter mitteilt. Kursverluste an den Aktienmärkten in den ersten vier Monaten des Jahres, Unsicherheiten um das Bankkundengeheimnis und die Finanzplätze, Margen- und Kostendruck prägten das Umfeld. All dies belastete die transaktions- und bestandesabhängigen Ertragskomponenten.

Mittelfristige Zielgrössen definiert

Einen wesentlichen Beitrag zum positiven Resultat leistete der übrige Erfolg mit 51,7 Millionen Franken. Darin schlagen jene Massnahmen positiv zu Buche, die im Anschluss an die Übernahme von Wertschriften aus den VP Bank Cash- & Geldmarktfonds in die eigenen Finanzanlagen getroffen wurden.

Als mittelfristige Zielgrössen definiert die VP Bank Gruppe eine Cost/Income Ratio von 50 Prozent, eine Eigenkapitalrendite von 12 bis 15 Prozent und eine Tier 1 Ratio, definiert als Kernkapital in Prozent der risikogewichteten Aktiven, von über 16 Prozent sowie eine operative Bruttomarge von 100 Basispunkten.

Erhöhte Dividende

Im Vergleich: Unter den anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat die VP Bank Gruppe das Geschäftsjahr 2009 mit folgenden Kennziffern abgeschlossen: Cost/Income Ratio von 59 Prozent, Eigenkapitalrendite von 6,6 Prozent und Tier 1 Ratio (nach Gewinnverwendung) von 17,1 Prozent. Damit wird die VP Bank gemäss eigenen Angaben weiterhin über eine gute Eigenmittelausstattung verfügen.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 30. April 2010 eine Dividende von 3.50 Franken pro Inhaberaktie und  35 Rappen pro Namenaktie (Vorjahr: 2.50 Franken respektive 25 Rappen) auszuzahlen.

Offene Stellen bei der VP Bank unter diesem Link.

 

 


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