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Sal. Oppenheim Schweiz wird weitergeführt PDF Drucken Diesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlen
Montag, den 15. März 2010 um 17:08 Uhr

CEO Christian Camenzind sieht auf dem Schweizer Markt «zusätzliche Chancen und Perspektiven für die Kunden», wie er gegenüber finews.ch erklärte.

Plangemäss hat die Deutsche Bank die Übernahme des deutschen Bankhauses Sal. Oppenheim im 1. Quartal 2010 vollzogen und ist somit die neue Eigentümerin. Das Institut bleibt eigenständig. Dies gilt auch für Sal. Oppenheim Schweiz, wo Pierre de Weck Präsident des Verwaltungsrats wird.

Hierzulande will sich die Bank auf die die integrierte Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden innerhalb der Deutschen Bank Gruppe konzentrieren.

Solidität und Finanzkraft gesichert

Christian_Camenzind

Gegenüber finews.ch sagte CEO Christian Camenzind (Bild): «Durch die internationale Expertise der Deutschen Bank ergeben sich für unsere Kunden, sofern sie dies wünschen, zusätzliche Chancen und Perspektiven. Gleichzeitig profitiert Sal. Oppenheim von der Solidität und Finanzkraft einer der weltweit wenigen Banken, die die Finanzmarktkrise erfolgreich gemeistert haben.»

Der übergreifende und eigenständige Investmentprozess mit einer eigenen Investmentphilosophie garantiere dabei die absolute Unabhängigkeit in der Produktauswahl und Anlagestrategie.

Auch künftig eine unabhängige Meinung

«Sal. Oppenheim wird auch zukünftig eine unabhängige Markteinschätzung vertreten. Unser Ziel ist es, weiterhin durch unsere Lösungskompetenz und durch eine überdurchschnittliche Performance bei strikter Kontrolle der Risiken zu überzeugen.»

Das Bankhaus Sal. Oppenheim wird sich zukünftig auf die integrierte Vermögensverwaltung konzentrieren. Das Geschäftsmodell wird dabei von den drei Säulen der Vermögensverwaltung für private Kunden, der institutionellen Vermögensverwaltung sowie dem Fondsgeschäft für private und institutionelle Anleger getragen.

Pierre de Weck hoch motiviert

Mit dem Geschäftsmodell der integrierten Vermögensverwaltung verfügt Sal. Oppenheim gemäss eigenen Angaben über ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb und damit auch gegenüber der Deutschen Bank.

Pierre de Weck, als Mitglied des Group Executive Committee verantwortlich für das Private Wealth Management der Deutschen Bank, erklärte weiter: «Durch meine eigene langjährige Erfahrung und nicht zuletzt meine familiäre Herkunft sind mir der Charakter und die Kultur einer Privatbank sehr vertraut. Es wird mir als designiertem Aufsichtsratsvorsitzenden eine persönliche Freude sein, ein so traditionsreiches Haus wie Sal. Oppenheim in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten.»


 

 

 

 

 

 

 

 


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