Sal. Oppenheim Schweiz wird weitergeführt

CEO Christian Camenzind sieht auf dem Schweizer Markt «zusätzliche Chancen und Perspektiven für die Kunden», wie er gegenüber finews.ch erklärte.

Plangemäss hat die Deutsche Bank die Übernahme des deutschen Bankhauses Sal. Oppenheim im 1. Quartal 2010 vollzogen und ist somit die neue Eigentümerin. Das Institut bleibt eigenständig. Dies gilt auch für Sal. Oppenheim Schweiz, wo Pierre de Weck Präsident des Verwaltungsrats wird.

Hierzulande will sich die Bank auf die die integrierte Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden innerhalb der Deutschen Bank Gruppe konzentrieren.

Solidität und Finanzkraft gesichert

Christian_Camenzind

Gegenüber finews.ch sagte CEO Christian Camenzind (Bild): «Durch die internationale Expertise der Deutschen Bank ergeben sich für unsere Kunden, sofern sie dies wünschen, zusätzliche Chancen und Perspektiven. Gleichzeitig profitiert Sal. Oppenheim von der Solidität und Finanzkraft einer der weltweit wenigen Banken, die die Finanzmarktkrise erfolgreich gemeistert haben.»

Der übergreifende und eigenständige Investmentprozess mit einer eigenen Investmentphilosophie garantiere dabei die absolute Unabhängigkeit in der Produktauswahl und Anlagestrategie.

Auch künftig eine unabhängige Meinung

«Sal. Oppenheim wird auch zukünftig eine unabhängige Markteinschätzung vertreten. Unser Ziel ist es, weiterhin durch unsere Lösungskompetenz und durch eine überdurchschnittliche Performance bei strikter Kontrolle der Risiken zu überzeugen.»

Das Bankhaus Sal. Oppenheim wird sich zukünftig auf die integrierte Vermögensverwaltung konzentrieren. Das Geschäftsmodell wird dabei von den drei Säulen der Vermögensverwaltung für private Kunden, der institutionellen Vermögensverwaltung sowie dem Fondsgeschäft für private und institutionelle Anleger getragen.

Pierre de Weck hoch motiviert

Mit dem Geschäftsmodell der integrierten Vermögensverwaltung verfügt Sal. Oppenheim gemäss eigenen Angaben über ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb und damit auch gegenüber der Deutschen Bank.

Pierre de Weck, als Mitglied des Group Executive Committee verantwortlich für das Private Wealth Management der Deutschen Bank, erklärte weiter: «Durch meine eigene langjährige Erfahrung und nicht zuletzt meine familiäre Herkunft sind mir der Charakter und die Kultur einer Privatbank sehr vertraut. Es wird mir als designiertem Aufsichtsratsvorsitzenden eine persönliche Freude sein, ein so traditionsreiches Haus wie Sal. Oppenheim in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten.»


 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
  • Morgan-Stanley-CEO macht Kasse mit Bankaktien
  • Trumps Kabinett der Milliardäre
  • London: Der Investmentbanker Europas
  • Der Sanierer soll ein Insider-Händler sein
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

So ruinieren Sie Ihre Karriere

Schon ein zu fester Händedruck könnte Ihrer Karriere abträglich sein.

Selection

Selection

Diese Bank bezahlt am besten

Bei den Löhnen sticht eine Bank mit grossem Abstand hervor.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

weitere News