Swiss Banking auch auf Russisch

Ein ideales Kundengeschenk: Zwei Schweizer Rechtsanwälte leisten mit einem neuen Buch einen wertvollen Beitrag zu einem umstrittenen Thema.

Ohne jegliche Polemik haben Marc Bauen und Nicolas Rouiller in ihrem Buch «Schweizer Bank(kunden)geschäft» alle relevanten Fakten zum Schweizer Bankgeschäft zusammengetragen. Eine bemerkenswerte Leistung.

Dabei gehen sie tatsächlich auf alle typischen Merkmale des Swiss Banking ein und liefern darüber hinaus zahlreiche Erklärungen und Einsichten, warum viele wohlhabende Leute ihr Vermögen und dessen Verwaltung einer Schweizer Bank anvertrauen.

Wohltuende Sachlichkeit

Vor diesem Hintergrund ist dieses praxisorientierte Kompendium ein guter Kontrapunkt in einer mittlerweile landesweit geführten Diskussion, die allerdings oftmals eher von Emotionen, politischen Motiven und Unkenntnis dominiert wird. Demgegenüber besticht das Werk von Bauen und Rouiller mit einer geradezu wohltuenden Sachlichkeit.

Mehr noch: Kaum ein anderes aktuelles Buch handelt alle wichtigen Themen so anschaulich und konzis ab wie das vorliegende. Neben dem Grundwissen über das Swiss Banking kommen weitere Aspekte zur Sprache, die vom Offshore-Banking bis hin zum Vermögensschutz (Asset Protection) reichen. Ein Glossar sowie eine kleine Geschichte der Schweizer Banknoten rund das Buch ab.

Für die russische Klientel

Gerade weil das Werk einiges zum besseren Verständnis des schweizerischen Bankgewerbes beiträgt, ist es umso erfreulicher, dass es auch auf Französisch, Englisch sowie auf Russisch erscheint.

Gerade letztere Version dürfte auf einige Beachtung stossen, zumal sich immer mehr Kunden aus Russland für die Dienstleistungen von Schweizer Banken interessieren; umgekehrt aber auch verschiedene Schweizer Geldhäuser nunmehr gezielt ihre Fühler nach Russland ausstrecken und dort – onshore – tätig sind.

So besehen könnte sich das Buch durchaus zum willkommenen Kundengeschenk für zahlreiche Private Banker entwickeln.

Schweizer_BankkundengeschftSchweizer Bank(kunden)geschäft
Einführung für Bankkunden und ihre Berater
Marc Bauen / Nicolas Rouiller
689 Seiten, gebunden,
Schulthess Juristische Medien
ISBN 978-3-7255-5721-9
CHF 89 / EUR 64

Das Buch lässt sich online bestellen unter diesem Link.

 

 

 

 

 

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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