CS: Prime Fund Solutions besetzt Schlüsselstellen

Der Hedgefonds-Dienstleister Prime Fund Solutions verstärkt sich durch den Zuzug von vier Spezialisten. Ergänzt werden die Teams in Singapur und New York.

Vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass die Credit Suisse die Prime Fund Solutions von der niederländischen Fortis Bank übernimmt. Bereits wird das akquirierte Unternehmen durch den Zuzug von neuen Mitarbeitern verstärkt. Bei den Neuverpflichtungen handelt es sich gemäss einer Meldung des News-Service «Hedgeweek» um folgende Personen:

Jay Moghe wird in Singapur als Deputy Managing Director verantwortlich für die Bereiche Sales und Relationship Management. Moghe hat über 20 Jahre Erfahrung in der Bankenbranche, acht davon im Hedgefonds-Bereich.

Martin Lui ist neu als Director of Client Services and Operations ebenfalls in Singapur tätig. Lui weist ebenfalls über 20 Jahre Bankerfahrung auf und stösst von Citibank zum Unternehmen.

Jason Ganz wurde zum Vice President of Sales and Relationship Management in New York ernannt. Zuvor arbeitete er bei Sungard und bei der Bank of America.

Stephen Kane übernimmt neu die Verantwortung für die Entwicklung der middle office services für PFS-Kunden.

Erik Jens, CEO von Prime Fund Solutions gibt sich ab der Verpflichtung von gleich mehreren neuen Mitarbeitern sehr zufrieden. «Wir sind extrem stolz auf unsere Unternehmenskultur, aber gleichzeitig bringen neue Mitarbeiter immer einen wertvollen Input von aussen», führt Jens aus.

 

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NEWS GANZ KURZ

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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