Nationalbank will intensiver kommunizieren

Die Schweizerische Nationalbank sucht jetzt explizit einen Mediensprecher. Das liegt ganz auf der Linie von Präsident Philipp Hildebrand.

Bislang leitete Werner Abegg die Pressestelle der Schweizerischen Natinalbank (SNB). Wie Recherchen von finews.ch ergaben, sucht die SNB nun aber einen Leiter oder eine Leiterin Medien.

Ein ensprechendes Inserat wurde intern in Umlauf gebracht und soll am Wochenende auch in der Presse erscheinen.

Gesucht wird eine Person, die für die Öffentlichkeitsarbeit der SNB verantwortlich ist und die Beziehungen zu den nationalen und internationalen Medien pflegen soll. Sie organisiert und begleitet die Medienauftritte des Direktoriums im In- und Ausland.

Belastbare Persönlichkeit gesucht

Die Aufgabe sei herausfordernd, schreibt die SNB weiter und sucht entsprechend eine belastbare und flexible Persönlichkeit mit hohem Verantwortungsbewusstsein. Sie muss zudem über eine hohe Sozialkompetenz verfügen, ein überzeugendes Auftreten haben ebenso wie ein organisatorisches Geschick.

Bei der Ausschreibung handelt es sich nicht etwa um eine Absetzung des bisherigen Pressesprechers Werner Abegg, wie auf Anfrage bei der SNB zu erwarten war, sondern um einen Ausbau des Kommunikationsteams. Abegg wird künftig Leiter der gesamten Kommunikation (intern und extern) sein.

Hildebrand kommuniziert schon lange

Die intensivierte Kommunikation überrascht nicht ganz, hat doch SNB-Präsident Philipp Hildebrand in früheren Jahren als Co-Autor ein viel beachtetes Buch mit dem Titel «How Do Central Banks Talk?» publiziert. Darin betont er die Wichtigkeit der Kommunikation von Zentralbanken. Nun setzt er ganz offensichtlich seine Leitsätze und Überzeugungen in der Praxis um.

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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