| Reiche Anleger schätzen ihre Banken immer noch |
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| Freitag, den 25. Juni 2010 um 09:41 Uhr |
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Eine Studie unter vermögenden Anlegern bestätigt den Vertrauensverlust durch die Finanzkrise. Dennoch: Drei Viertel der Kunden sind mit ihrer Hauptbank zufrieden. Die Finanzkrise hat bei Private-Banking-Kunden in der Schweiz, in Deutschland und Österreich einen erheblichen Verlust an Vertrauen in die Bankenbranche zur Folge. So stimmten über 80 Pro- 59 Prozent sind von ihrer Privatbank «begeistert» Der Vertrauensverlust ist in der Schweiz stärker ausgeprägt als in den beiden anderen Ländern. Weniger als 25 Prozent aller Befragten glauben, dass die Banken aus der Krise gelernt haben. Trotzdem zeigen sich 76 Prozent (Schweiz: 73) der Kunden zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer eigenen Hauptbank, und 68 Prozent (Schweiz: 59) sind sogar begeistert oder sehr begeistert. Gemäss der Studie haben es besonders Privatbanken verstanden, auch während der Finanzkrise durch ihre Kundennähe und Betreuungsintensität die Zufriedenheit ihrer Kunden (95 Prozent) zu wahren oder gar zu steigern. Aktien sind mit einem Anteil von 32 Prozent am durchschnittlichen Vermögensportfolio nach wie vor die bedeutendste Anlageklasse. Die Finanzkrise führte nach Aussagen der Befragten zu erheblichen Umschichtungen weg von Derivaten, Aktien, Alternativen Anlagen und Anlagefonds hin zu Rohstoffen, Gold und anderen Edelmetallen sowie vor allem in Cash. Liquide Mittel nimmt im Durchschnittsportfolio mit 29 Prozent den zweitgrössten Anteil ein. 60 Prozent (Schweiz: 69) der Befragten wollen als Lehre aus der Finanzkrise künftig komplexe und schwer verständliche Anlageprodukte meiden. Krass ist das geografische Klumpenrisiko: Rund zwei Drittel der Anlagevermögen werden im Heimmarkt investiert.
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