Credit Suisse: Mehr Engagement in Südafrika?

Gerüchten zufolge will die Credit Suisse ihr Joint-Venture mit der südafrikanischen Standard Bank beenden – um ein eigenes Standbein zu schaffen.

Bis Mitte 2011 läuft das fünfjährige Brokerage-Abkommen zwischen der Credit Suisse und der in Johannesburg ansässigen Standard Bank Group. Zu diesem Zwecke wurde die gemeinsame Gesellschaft Credit Suisse Standard Securities (CSSS) ins Leben gerufen. Die Zukunft der CSSS steht nun mit Ablauf des Abkommens in der Schwebe. Laut Gerüchten, die unter anderem von «Bloomberg» und «Wealth Briefing» aufgeschnappt wurden, will die Credit Suisse die Partnerschaft nicht verlängern.

Gegenüber finews.ch wollte die Schweizer Grossbank das Gerücht nicht kommentieren. Die Aussage von Jacko Maree, dem CEO der Standard Bank, weist aber in eine klare Richtung. «Das Abkommen hatte ein klares Ablaufsdatum mit sich gebracht», sagte er zu «Bloomberg». Verlängert die Credit Suisse nun das Abkommen nicht, könnte sie ihr eigenes Südafrika-Geschäft forcieren. Und dies würde durchaus Sinn machen.

Alles unter einem Hut

Bisher arbeiteten die beiden Banken nur im Cash-Equity-Geschäft zusammen. Für die Credit Suisse ist jedoch auch das Wealth Management in der Region von Interesse. Sie könnte also versucht sein, ihr eigenes Standbein in Südafrika zu etablieren.

Die Konkurrenz lässt hier nicht auf sich warten. Mehrere grosser Finanzinstitute besitzen bereits ein lokales Brokerage-Geschäft in der Region, etwa Citigroup, Deutsche Bank oder JP Morgan.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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