Bank Coop: Mehr Spargelder, mehr Hypotheken

Das Basler Institut erwartet für 2010 einen leicht höheren Jahresgewinn. Im ersten Halbjahr stieg der Reingewinn ganz leicht an.

Die Bank Coop steigerte den Halbjahresgewinn (nach True and Fair View*) im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7 Prozent auf 36,88 Millionen Franken.

Dabei stieg das Hypothekarvolumen deutlich, es lag verglichen mit Ende 2009 um 3,2 Prozent oder 353 Millionen Franken höher. Die Hypothekarforderungen erreichen nun 11,4 Milliarden Franken.

Auch die Spargelder legten deutlich zu, sie stiegen um 4,9 Prozent auf 6,27 Milliarden Franken. Besonders hebt die Bank Coop dabei das Wachstum bei den «Sparkonti Plus» hervor; hier nahm das Volumen um 335 Millionen zu. «Dies zeigt das grosse Bedürfnis der Kundschaft nach attraktiv verzinsten Anlagemöglichkeiten eindrücklich», urteilt das Basler Institut.

«Kontinuität», «Nachhaltigkeit», «Sicherheit»

CEO Andreas Waespi kommentiert das Halbjahresergebnis mit dem Satz: «Die Gewinnsteigerung haben wir dank unserer auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftspolitik erreicht. Dabei steht bei uns nach wie vor die Sicherheit an erster Stelle.»

Allerdings sank der Bruttogewinn im ersten Halbjahr 2009 leicht, nämlich um 1,6 Prozent auf 46,60 Millionen Franken.

Auch das zweite Halbjahr 2010 dürfte anspruchsvoll bleiben, meldet die Bank Coop weiter. Sofern sich das konjunkturelle Umfeld nicht massgeblich verändere, rechnet CEO Andreas Waespi mit einem leicht höheren Jahresgewinn für 2010.

Alle Informationen zum Halbjahresabschluss der Bank Coop.

Zu den offenen Stellen bei der Bank Coop.

* Um eine korrekte Vergleichbarkeit der Halbjahreszahlen 2010 und 2009 zu gewährleisten, werden die Ergebnisse 2010 zusätzlich bereinigt um die IT-Migrationskosten ausgewiesen. Die Migration findet Anfang 2011 statt. Die Ergebniskommentierung ist auf die bereinigten Ergebnisse des Halbjahresabschlusses nach True and Fair View ausgerichtet. Für die gesamten Investitionen im Zusammenhang mit der IT-Migration sind in den Vorjahren im statutarischen Einzelabschluss ausreichend Rückstellungen gebildet worden. Diese werden im Rahmen der angefallenen Aufwendungen über die Position «Ausserordentlicher Ertrag» aufgelöst.

 

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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