Bank Linth verlässt erstmals den Heimmarkt

In rund einem Jahr eröffnet die zur LLB-Gruppe gehörende Retailbank eine Filiale mitten in Winterthur und unterstreicht damit ihre Wachstumsstrategie.

Im 3. Quartal 2011 wird die Bank Linth eine Geschäftsstelle am Unteren Graben 29 in der zweitgrössten Stadt im Kanton Zürich eröffnen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Am neuen Standort werden insgesamt zehn Mitarbeitende das komplette Dienstleistungsangebot einer modernen Universalbank für Privat-, Geschäfts- und Private-Banking-Kunden anbieten.

Premiere für 162-jährige Bank

Nach der Ankündigung der neuen Geschäftsstelle in Erlenbach im Juni dieses Jahres ist dies bereits der nächste bedeutende Schritt zur Umsetzung der Wachstumsstrategie «Crescendo», wie das Geldhaus weiter schreibt.

Erstmals in ihrer 162-jährigen Geschichte verlässt damit die Bank Linth die Region Zürichsee/Sarganserland. Damit will das Unternehmen wie es im April dieses Jahres bereits kommunizierte, in neue Gebiete vorstossen und dabei im Grossraum Zürich/Ostschweiz eine der drei führenden Universalbanken werden.

Dynamische Grossstadt

«Es freut uns ausserordentlich, uns künftig auch in einem derart dynamischen Arbeits-, Ausbildungs- und Wohnumfeld wie der Grossstadt Winterthur auszeichnen zu können», erklärte Thomas Eichler, CEO, an der heutigen Präsentation des Halbjahresergebnisses der Bank Linth.

Im Verlauf der nächsten acht bis zehn Jahre sollen insgesamt sechs neue Geschäftsstellen eröffnet werden, wie Eichler weiter sagte. Ein hohen Stellenwert soll künftig auch das Private Banking erhalten.

Offene Stellen bei der Bank Linth finden Sie unter diesem Link.

 

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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