Credit Suisse startet neue ETF-Strategie

Heute hat die Credit Suisse 13 neue ETFs lanciert, die auch nach dem Swap-Replikationsprinzip zusammengesetzt werden.

 

Die 13 neuen ETFs der Credit Suisse konzentrieren sich alle auf die Abbildung von Emerging Markets. Dieser Umstand hat die Bank auch dazu gebracht, vom traditionellen Cash-Modell Abschied zu nehmen. Von der Credit Suisse werden die neuen Funds als «eine neue Generation» von ETFs bezeichnet. Die Bank setzt dabei drei Schwerpunkte: Qualität, Transparenz und Vertrauen.

Damit das Kriterium der Transparenz auch bei einer Swap-Zusammensetzung gewährleistet werden kann, geht die Credit Suisse lediglich Swap-Kontrakte auf einer Eintagesbasis ein – stets mit der Investment Bank des Mutterhauses als Gegenpartei. Somit würde das Gegenparteirisiko auf ein Minimum reduziert, sagt Dan Draper, Chef der ETF-Abteilung der Credit Suisse. Die Kontrakte werden auf Ende des Handelstages wieder aufgelöst, damit der Kunde am Ende eines Handelstages online die Zusammensetzung des ETFs ganz genau betrachten kann.

Credit Suisse zeigt Flagge

Dieses System sei ein Novum in der Industrie, an dem die Bank ein Jahr lange gearbeitet habe, sagt Dan Draper an einer Medienpräsentation. Die Credit Suisse wolle ihre Vorherrschaft im europäischen ETF-Markt mit der Lancierung der Funds verfestigen.

Hierfür bekennt die Grossbank auch Flagge. Sämtliche neu lancierten Produkte erhalten die Bezeichnung «Credit Suisse» auch in ihrem Namen – ein für ETFs untypisches Vorgehen. Der Kundenwunsch, auch in die Emerging Markets zu investieren, habe die Bank dazu gebracht, das System zu entwickeln.

Vorteile der ETFs zu geringem Risiko

Zudem würden die Emerging Markets in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um die Investoren nicht herum kämen, fügte Thomas Merz an, ETF-Chef Schweiz bei Credit Suisse. Mit den von CS lancierten Produkten würden diese Märkte möglichst getreu repliziert, und dies mit einem tiefen Gegenparteirisiko, so Merz weiter.

Dank der Struktur der ETFs können europäische Anleger so in die Emerging Markets investieren und seien nicht von den Marktöffnungszeiten der ausländischen Börsen abhängig.

Detaills zu den neuen Credit Suisse ETFs finden Sie unter diesem Link.

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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