Credit Suisse holt geadelte Fachleute an Bord

Die Grossbank Credit Suisse konnte in Grossbritannien einen echten Lord und eine von der Queen ausgezeichnete Beraterin für sich gewinnen.

Kate Barker und Sir Alan Budd arbeiten neu bei der Credit Suisse in London. Als Senior Advisor im Fixed Income Reserach rapportieren sie an Robert Barrie, dem Chef der Abteilung European Economics.

Durch die Expertise, die sie im Laufe ihres Karriere in der Finanzindustrie erworben haben, werden sie ihre Kenntnisse vor allem in makroökonomischen Fragen in die Empfehlungen der CS einbringen können, schreibt die Bank in einer Mitteilung.

In den Adelstand erhoben

Sir Allan Budd arbeitet seit 1999 im Auftrag für die CS und war für die volkswirtschaftlichen Prognosen mitverantwortlich. Vor seiner Karriere bei der CS war er Mitglied des Ausschusses der Bank von England, der sich mit der Festlegung der Zinsen beschäftigt. Budd wurde 1997 in den Adelstand erhoben.

Während seiner Laufbahn war er als Chefökonomen des britischen Finanzministeriums tätig. Sein Berufsweg führte ihn auch zur Barclays Bank und in die Position des Direktors des Centre for Economic Forecasting der London Business School. Er war Vorsteher eines Colleges an der Oxford University.

Beraterin der Bank of England

Durch die Verpflichtung von Kate Barker ist es der CS gemäss weiteren Angaben gelungen, jemanden zu gewinnen, der über Jahre als externer Beraterin des Währungskomitees der Bank of England gearbeitet hat.

Während ihrer Amtszeit von 2001 bis in den Frühling dieses Jahres, war Barker unter anderem für die Entwicklung von zwei politischen Initiativen für die britische Regierung verantwortlich. Eine betraf die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum, die andere die Raumplanung.

Von der Königin ausgezeichnet

Sie ist Präsidentin der Anglia Ruskin Universität und Chefberaterin der Regierungskommission zur Wirtschaftsentwicklung in Nordirland. Für ihre Verdienste um den sozialen Wohnungsbau erhielt sie vor vier Jahren von der Königin die Auszeichnung CBE, Commander of the Empire.

 

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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