Glarner Kantonalbank begeht 125. Geburtstag

Die schlechte Finanzlage schlägt sich im Jubiläumsprogramm nieder. Ein Volksfest unter dem sinnigen Banken-Motto «Volldampf» gibt es dennoch.

Die Vorfreude aufs Fest war ein bisschen getrübt. Im letzen Jahr büsste die GLKB mit Wertberichtigungen von 64 Millionen Franken für eine fehlgesteuerte Expansionspolitik nach der gescheiterten Übernahme der Bank Linth. «Trotzdem erachten wir unseren 125. Geburtstag als Anlass, um mit unserer Kundschaft, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der ganzen Glarner Bevölkerung für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung zu danken», sagt CEO David Becher.

Das vor drei Jahren ausgearbeitete Jubiläumsprogramm mit einem Event-Bouquet wurde auf wenige Festivitäten zusammengestrichen. Immerhin wird die aus einem Glarnertüechli gebundene Fliege bis Ende Jahr als Fest-Logo Briefe, Plakate und Filialen schmücken.  Am 19. August lädt die GLKB  Landrat, Regierungsrat, Medien und andere wichtige Partner ein. Drei Tage später veranstaltet sie für die Kunden und die Glarner Öffentlichkeit einen Tag der offenen Tür. Am Wochenende des 12. und 13. Septembers steigt in Glarus und Linthal ein Eisenbahnfest unter dem Motto «Volldampf».

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NEWS GANZ KURZ

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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