Weniger als 5'000 Franken Bonus für viele Banker

Knapp 50 Prozent der Bankangestellten mussten sich 2009 mit einem Bonus unter 5‘000 Franken begnügen, während 8 Prozent über 30‘000 erhielten.

 Gleichzeitig sind die an die Angestellten verteilten Boni viel stärker gewachsen: Der Bonus-Median ist von 5‘300 Franken auf 6‘000 Franken gestiegen, was einer Erhöhung um 13 Prozent entspricht, wie der Schweizerische Bankpersonalverband am Donnerstag mitteilte.

Die repräsentative Salärumfrage liefert Aufschluss über die Salärpolitik der Banken. Es kann festgestellt werden, dass die Banken im Jahre 2009 ihre Strategie zur Salärpolitik nicht geändert haben.

Lohnschere öffnet sich weiter

Die Boni entwickeln sich weiter nach oben, zu Ungunsten der Fixlöhne. Dies führt zu einer Vergrösserung der Lohnschere und zu einer finanziellen Unsicherheit bei den Bankangestellten.

Da die hohen Boni vor allem Mitarbeitenden mit hohen Löhnen gewährt werden, steigt die Lohnschere zwischen tiefen und hohen Erwerbseinkommen an und somit auch die Unzufriedenheit der Bankangestellten.

Viel für wenige

47 Prozent der Angestellten mussten sich mit einem Bonus unter 5‘000 Franken begnügen, während 8 Prozent einen Bonus über 30‘000 Franken erhielten.

Letztes Jahr forderte der SBPV eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent, die gerecht auf die Mitarbeitenden verteilt werden sollte. Die Lohnumfrage ergibt für das Jahr 2010 eine Erhöhung des Lohn-Medians um 1,8 Prozent.

Reallohnerhöhung von 2,5 Prozent gefordert

Da die ausgehandelten Lohnerhöhungen nicht generell sind, hat ein beachtlicher Teil der Angestellten keine Lohnerhöhung erhalten (42 Prozent). 43  Prozent haben eine jährliche Erhöhung unter 5'000 Franken jährlich bekommen, 4 Prozent eine Erhöhung über 10‘000 Franken.

Aus diesem Grund fordert der SBPV dieses Jahr eine Reallohnerhöhung von 2 Prozent, die wenigstens 80 Prozent der Angestellten zu Gute kommen soll. Die Verteilung der Lohnerhöhungen soll transparent sein und die Angestellten bevorzugen, die im Jahr 2010 keine Lohnerhöhung hatten.

Inakzeptable Politik

Schliesslich betonen die Personalkommissionen der Banken, dass sich die variablen Lohnteile nicht zum Nachteil der Fixlöhne entwickeln dürfen. Diese Politik, die Bankrisiken auf Angestellte überwälzt, sei inakzeptabel.

Die Bankangestellten haben keinen Einfluss auf die Entscheide der Bankmanager und sollen auch nicht die Verantwortung für die Risiken tragen, die daraus hervorgehen.

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Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

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Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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