Aquila Investment AG heisst neu Aquila & Co. AG

Das Stammhaus der Aquila Gruppe ändert den Firmennamen. Damit wird die Abgrenzung zwischen Stammhaus und Partnerfirmen verdeutlicht.

Der Firmenname Aquila Investment AG hat in der Vergangenheit zu Verwechslungen mit den Tätigkeiten der Partnergesellschaften geführt und eine primäre Betätigung des Stammhauses auf dem Anlagegebiet suggeriert, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Die Investmenttätigkeit des Stammhauses konzentriert sich jedoch auf institutionelle Kunden und die Verwaltung von Anlagefonds. Darüber hinaus erbringt die Aquila & Co. AG vor allem Dienstleistungen für die angeschlossenen Vermögensverwaltungsgesellschaften.

Regulatorische Verantwortung

Seit der freiwilligen Unterstellung unter die Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) im Jahr 2005 nimmt das Stammhaus die regulatorische Verantwortung für die Partnergesellschaften der Aquila Gruppe wahr.

Für die Aquila & Co. AG gelten das Schweizerische Banken- und das Börsengesetz sowie die Richtlinien und Standards der Schweizerischen Bankiervereinigung. Mit der Lizenz als Effektenhändler verfügt das Stammhaus insbesondere über die Möglichkeit, Anlagefonds und kollektive Kapitalanlagen europaweit zu verwalten.

 

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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