Mirabaud baut Brokerage-Dienste aus

Die Genfer Privatbank will ihren internationalen institutionellen Kunden ermöglichen, Börsengeschäfte an den europäischen Märkten zu tätigen.

Neben den Aktivitäten in der Vermögensverwaltung für Privatkunden und Asset Management hat Mirabaud in London seit 1990 das Intermediärgeschäft aufgebaut.

Angeboten wird dieses Geschäft heute von Mirabaud Securities LLP, die als Mitglied der London Stock Exchange auf den Wertpapierhandel für institutionelle Anleger spezialisiert ist.

Einstiegsmöglichkeit in neue Märkte

Nun erweitert Mirabaud Securities LLP – Representative Office Switzerland auch das Angebot in den Bereichen Abwicklung und Beratung. Die Inbetriebnahme der Genfer Plattform, die direkt dem Standort in London unterstellt ist, ist eines der Ergebnisse der Neuausrichtung.

Als Representative Office von Mirabaud Securities in London besteht diese in Genf ansässige Einheit aus fünf Mitarbeitern, darunter Oliver Dufek und Laurent Angliviel de La Beaumelle. Letzterer wird im 1. Quartal 2011 zur neuen Einheit stossen.

Die neue Einheit, die der Kontrolle durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) und die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FSA) untersteht, wird in den Räumlichkeiten an der Rue du Stand 58 in Genf untergebracht sein.

Eine Leitung, zwei Mitarbeiterprofile

Als Spezialist auf dem Gebiet des Aktien- und Derivate-Brokerage hat Oliver Dufek während 15 Jahren in den wichtigsten Finanzzentren der Welt gearbeitet. Er war für die Dresdner Bank, die Hans Bauer Börsenmakler GmbH und für Cantor Fitzgerald Europe tätig.

Laurent Angliviel de La Beaumelle verfügt ebenfalls über langjährige Erfahrung als Finanzanalyst und Vermögensverwalter, die er sich bei Crossfield, Crédit Commercial de France, Coutts, Pictet und Helvea erworben hat.

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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