Bank Syz macht Private Banking in Spanien

Die Schweizer Bankengruppe Syz verstärkt ihre Präsenz in Spanien mit der auf Private Banking spezialisierten N+1 SYZ Agencia de Valores.

 Nach der im Sommer 2009 angekündigten Übernahme einer Beteiligung an der Vermögensverwaltungsgesellschaf N+1 SYZ Gestión expandiert die Schweizer Bankengruppe auf der iberischen Halbinsel weiter.

Die neue Gesellschaft, für die die Bewilligung der spanischen Finanzmarktaufsicht CNMV vorliegt, vereint gemäss Firmenangaben die von Syz entwickelte internationale Vermögensverwaltungskompetenz für Private Banking auf höchstem Niveau mit dem Kontaktnetz und den Kenntnissen über den spanischen Markt des lokalen Partners. 

Vorerst in Madrid und Bilbao

Die neue Einheit ist auf die Verwaltung von grossen Privatvermögen spezialisiert. Nebst Mitarbeitenden von N+1 und SYZ & CO konnten mehrere Persönlichkeiten des spanischen Finanzsektors für die Mitarbeit in der Partnerschaft gewonnen werden.

Das Team wird von Alfonso Gil geleitet. Es zählt etwa 20 Personen, die eine durchschnittliche Erfahrung von 15 Jahren im spanischen oder internationalen Private Banking mitbringen. In einem ersten Schritt ist N+1 SYZ in Madrid und Bilbao aktiv, weitere Niederlassungen sind jedoch vorgesehen.

Eine Referenz werden

Durch die massive Konsolidierung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat, bieten sich für Nischenanbieter zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Syz verfügt über internationale Vermögensverwaltungskompetenz und Erfahrung im Private Banking für höchste Ansprüche.

Mit den vertieften Marktkenntnissen des lokalen Partners ist die neue Einheit gut aufgestellt, die häufig unerfüllten Ansprüche der reichen spanischen Kunden zu treffen und zu einem Referenzpunkt im Land zu werden.

Viel Potenzial in Spanien

«Wir kennen den spanischen Markt gut, unsere Produkte werden hier seit mehr als zehn Jahren vermarktet. Spanien bietet – insbesondere im Private Banking – reelle Wachstumschancen, davon sind wir überzeugt», erklärt Alfredo Piacentini, Managing Partner bei Syz. «Unsere Vermögensverwaltungskompetenz, das grosse Kontaktnetz von N+1 sowie die Reputation des Teams, das uns verstärkt, ist eine Erfolg versprechende Kombination.»

«Die gegenwärtigen Schwierigkeiten im Heimmarkt Spanien führen dazu, dass sich die Investoren mehr und mehr der internationalen Vermögensverwaltung zuwenden. Auf diese Entwicklung können wir mit N+1 SYZ antworten», erklärt Santiago Eguidazu, Präsident von N+1.

Enttäuschte Investoren

«Zahlreiche Investoren wurden während der letzten zehn Jahre von den traditionellen Anlagen enttäuscht. Sie suchen nun Spezialisten ohne Interessenskonflikte, die ihre Vermögensverwaltungsdienstleistungen nicht an den Börsenindizes, sondern auf den Kapitalschutz und absolute Performance ausrichten», sagt Alfonso Gil.

Offene Stellen bei der Bank Syz finden Sie unter diesem Link.

 

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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