Vergütungsstruktur der Credit Suisse

Die CS gibt ihre Vergütungsstruktur für 2010 bekannt. Diese bestimmt, wie die CS ihren Mitarbeitenden die variablen Incentive Awards ausrichten wird.

Mehr Mitarbeitende als in früheren Jahren erhalten ihre variablen Incentive Awards für 2010 in langfristig aufgeschobener Form. Zudem wird ein höherer Anteil der variablen Incentive Awards aufgeschoben. Die Instrumente für den langfristigen Aufschub wurden gegenüber früher vereinfacht.

Das sind zum einen bedingte Aktienansprüche ohne Hebelkomponente, zum anderen sind es bedingte Bargeldansprüche, sogenannte Adjustable Performance Plan Awards (APPA).

Langfristige Ausrichtung

Die Credit Suisse ist einer verantwortungsvollen, ausgewogenen und leistungsorientierten Vergütungspolitik verpflichtet, welche die langfristigen Interessen von Mitarbeitenden und Aktionären in Einklang bringt. Zur Vergütungspraxis bei der Credit Suisse gehören lange Übertragungsfristen bei variablen Incentive Awards.

Dabei spielen aktienbasierte Instrumente seit langem eine bedeutende Rolle. Damit will die Credit Suisse bei ihren Mitarbeitenden ein auf nachhaltige Ergebnisse ausgerichtetes langfristiges Leistungsverhalten fördern, das im Interesse der Gruppe und ihrer Aktionäre ist.

Dialog mit Aufsichtsbehörden und Aktionären

Die Vergütungspraktiken von Finanzdienstleistern stehen seit 2008 unter erhöhter Aufmerksamkeit, und die Credit Suisse ist vor diesem Hintergrund in regelmässigem Dialog mit Aufsichtsbehörden weltweit und mit ihren Aktionären.

Die Credit Suisse hat 2008 begonnen, ihre Vergütungspolitik einer kritischen Prüfung zu unterziehen und hat für 2009 verschiedene Elemente der Vergütungsinstrumente und -prozesse grundlegend geändert. Verstärkt wurden Risikoüberlegungen einbezogen, und die Interessen der Mitarbeitenden wurden noch stärker mit dem langfristigen Erfolg der Bank verbunden. Angesichts der Entwicklung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen und Branchenpraktiken und im Austausch mit Aufsichtsbehörden und Aktionären hat die Credit Suisse ihre Vergütungsstruktur für 2010 weiter angepasst.

Vergütungsstruktur für 2010

Die Vergütungsstruktur für 2010 basiert auf den bestehenden Vergütungsgrundsätzen der Credit Suisse und berücksichtigt Rückmeldungen von Aktionären, Regulierungsbehörden, Politik und Öffentlichkeit. Mehr Mitarbeitende als in früheren Jahren erhalten ihre ermessensabhängigen Incentive Awards für 2010 in aufgeschobener Form.

Zudem wurde der Anteil der aufgeschobenen Awards erhöht, wodurch ein geringerer Teil in Form von Barauszahlungen erfolgt. Die beiden Instrumente für aufgeschobene variable Incentive Awards sind einfacher ausgestaltet als früher, was die Transparenz für alle Interessengruppen erhöht.

Die Neuerungen im Detail finden Sie unter diesem Link.

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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