UBS ändert Bonus-Bestimmungen in den USA

Für die Filialleiter im amerikanischen Brokeragegeschäft der UBS gelten künftig zusätzliche subjektive Kriterien für die Bemessung der Boni.

Die Berechnung der Boni für Finanzberater gestaltet sich im Prinzip ziemlich einfach. Ihr jährlicher Zustupf wird anhand der erwirtschafteten Gebühren und Kommissionen errechnet. Anders sieht es bei Branchenmanagern im amerikanischen Brokerage aus.

Die Hälfte ihres Bonus' wird auf Grund von quantifizierbaren Grössen wie Umsatzwachstum, Neugelder und Anzahl der angestellten Kundenberater berechnet. Die andere Hälfte wird jedoch anhand von subjektiven Kriterien von den jeweiligen Chefs der Filialleiter festgelegt.

Förderung der Einheitsbank

Dieses Jahr soll sich der Kreis dieser subjektiven Bewertungsmethoden erweitert haben, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtet. Und zwar mit Faktoren, wie beispielsweise die Integration der Finanzberater von anderen Geschäftszweigen der Bank in ihr tägliches Geschäft. Damit soll das One-Bank-Prinzip weiter gefördert werden.

Auch wird bei den US-Managern bewertet, wie gut sie die Unternehmensstrategie in ihrer Filiale umsetzen. Dies soll eine Diversifikation bei den Angestellten und eine Integration in die lokalen Gemeinden fördern.

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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