Luzerner KB: Verwaltungsrat aufgestockt

Der Verwaltungsrat der LUKB schlägt der GV die Neuwahl von Reto Sieber in den VR vor. Der Kanton als Hauptaktionär hat Max Pfister nominiert.

Der Unternehmer Reto Sieber, Mitinhaber und Co-CEO der SIGA Holding im luzernischen Ruswil, soll an der Generalversammlung der Luzerner Kantonalbank vom 25. Mai 2011 neu in den Verwaltungsrat der LUKB gewählt werden.

Sieber_Reto_LUKB.korrReto Sieber, Jahrgang 1953, hat sein Studium an der Universität St. Gallen im Jahr 1980 als lic. oec. HSG abgeschlossen und trat danach in die elterliche Firma SIGA Sieber-Gadient ein (Bild oben). Zusammen mit seinem Bruder besitzt und leitet er seit 1990 die SIGA AG. Das Unternehmen produziert wohngiftfreie Produkte für luft- und winddichte Gebäudehüllen. SIGA beschäftigt in zwölf Ländern und an den beiden Produktionsstandorten in Schachen und Ruswil im Kanton Luzern total 160 Mitarbeitende. Reto Sieber ist auch Präsident des Verwaltungsrates der Druckerei Schüpfheim AG mit dem Entlebucher Anzeiger und Präsident der Unternehmervereinigung von Region West Luzern mit 40 KMU.

Pfister_Max_hellAn der Generalversammlung der LUKB stellt sich ebenfalls der Luzerner Regierungsrat Max Pfister (Bild unten), Nebikon, zur Neuwahl in den Verwaltungsrat. Diese Nomination von Max Pfister, Regierungsrat bis Ende Legislatur 2007–2011, erfolgte durch den Luzerner Regierungsrat. Bei erfolgreicher Wahl wird Max Pfister erst nach dem angekündigten Austritt aus dem Regierungsrat, das heisst ab 1. Juli 2011, Einsitz im dann wieder neunköpfigen Verwaltungsrat der LUKB nehmen.
Max Pfister, Jahrgang 1951, wurde 1995 in den Regierungsrat gewählt. Von 1995 bis 2003 stand er dem Bau- bzw. dem Bau- und Verkehrsdepartement vor, ab 2003 dem Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement. Vor seiner Wahl zum Regierungsrat war Max Pfister Luzerner Kantonsrat und leitete als Geschäftsführer ein IT-Unternehmen mit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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