Julius Bär verschärft den Wettbewerb in Bern

Die Zürcher Traditionsbank hat sich ein zehnköpfigen Team von der Credit Suisse geangelt und baut damit ihre Kapazitäten in der Landeshauptstadt markant aus.

Giuseppe_Pascali_2Per 1. März 2011 stossen Giuseppe Pascali (Bild) und sein neunköpfiges Team von der Credit Suisse zu Julius Bär in Bern. Sie erhöhen damit die lokale Präsenz der Bank deutlich, die vor Ort ein paar Dutzend Leute beschäftigt.

Pascali wird zudem Stellvertreter von Niederlassungsleiter Arno Curty. Giuseppe Pascali blickt auf eine langjährige Karriere im Bankwesen zurück und ist ein ausgewiesener Kenner der Region.

Über dreissig Jahre CS-Treue

Er arbeitete zuvor 31 Jahre in verschiedenen Positionen in der Betreuung von Privat- und Geschäftskunden bei der Credit Suisse im In- und Ausland.

Die Bank Julius Bär hat in den vergangenen Jahren ihre Präsenz im Schweizer Heimmarkt markant auf insgesamt 15 Niederlassungen ausgebaut. In Bern geniesst die Bank eine lange Tradition – sie geht aus der 2005 erfolgten Integration der vor 200 Jahren gegründeten Bank Armand von Ernst hervor.

Langfristiges Engagement

«Ich freue mich, ein sehr erfahrenes Team für unsere Niederlassung gewonnen zu haben. Diese personelle Erweiterung stellt die Weichen für den weiteren Ausbau unseres Privatkundengeschäfts in Bern und unterstreicht unser langfristiges Engagement in der Region», kommentiert Arno Curty den jüngsten Expansionsschritt.

Julius Bär bietet vor Ort direkten Zugang zu den umfassenden Private-Banking-Dienstleistungen. Diese umfassen unter anderem spezialisierte Portfolio Management-Mandate, massgeschneiderte Hypothekar-Dienstleistungen sowie die Finanz- und Pensionsplanung.

Umkämpfter Bankenplatz

Auf dem Bankenplatz Bern herrscht bereits ein harter Wettbewerb. Neben den Grossbanken sind auch die Lokalmatadoren Valiant-Privatbank und die Berner Kantonalbank aktiv sowie die beiden Regionalinstitute DC Bank und Bank EEK.

Hinzu kommen diverse Privatbanken wie eben Julius Bär, aber auch Bordier, La Roche, LGT, Sarasin, von Graffenried, RBS Coutts, Vontobel und Wegelin. Auch die Banca Poplare di Sondrio fasste in der Landeshauptstadt Fuss, wie finews.ch seinerzeit vermeldete.

Offene Stellen bei der Bank Julius Bär finden Sie unter diesem Link.

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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