Josef Ackermanns erneuertes Markenzeichen

Nein, nicht sein berühmtes Victory-Zeichen; es sind die beiden 155 Meter hohen Türme in Frankfurt, die nach dreijähriger Renovation neu eröffnet wurden.

Der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt ist am Donnerstag im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung wieder eröffnet worden.

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Fast auf den Tag genau vor 26 Jahren, im Februar 1985, war der Hauptsitz der Bank an der Taunusanlage 12 erstmals feierlich eingeweiht worden. Seitdem sind die Türme zu einem Wahrzeichen der Stadt Frankfurt und des Finanzplatzes Deutschland geworden.

Ökologisch auf der Höhe

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erklärte: «Diese Türme sind nicht nur Frankfurter Wahrzeichen, sie sind zugleich Markenzeichen einer starken und global orientierten, aber in Frankfurt und Deutschland verwurzelten und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewussten Deutschen Bank. Diese Türme stehen im wahrsten Sinne des Wortes für die Deutsche Bank. Hier sind wir im besten Sinne des Wortes zuhause.»

Die Deutsche Bank hat den Umbau ihrer Zentrale genutzt, um eine Vielzahl innovativer und zukunftsgerichteter Ideen vor allem auf dem Feld der Ökologie zu verwirklichen. So konnte der Energiebedarf um die Hälfte, der Verbrauch von Wasser um über 70 Prozent und die CO2-Emissionen um fast 90 Prozent verringert werden.

Arbeitsort für 3'000 Personen

Dies macht die Doppeltürme gemäss weiteren Angaben zu einem der umweltfreundlichsten Hochhäuser der Welt.

Zu den ökologischen Standards kommt ein hoch modernes Arbeitsumfeld für fast 3’000 Mitarbeiter inklusive einer weltweit einmaligen Sammlung internationaler Gegenwartskunst hinzu.

Totale Erlebniswelt

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Diese zeigt sich besonders im Eingangsbereich und im Foyer, darüber hinaus aber auch an der neu gestalteten Plaza und einem kleinen Park an der Seite, dem neuen Business Center und der Filiale, dem für die Öffentlichkeit zugänglichen Brand Space, in dem sich die Marke Deutsche Bank auf völlig neue Art und Weise erleben lässt, und schließlich an dem der Alten Oper zugewandten Restaurant mit Terrasse.

Begleitet wird die Wiedereröffnung der Türme durch eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel «Globe. For Frankfurt and the World». Vom 2. März bis 15. April 2011 gestalten internationale Künstler in den Räumen, in denen später das Restaurant untergebracht sein wird, ein öffentliches Programm mit attraktiven Filmen, Videos, Musik und Diskussionen.


Die neuen Deutsche Bank Türme

  1. Erbaut 1979-1984 in Frankfurt am Main als Konzernzentrale der Deutschen Bank
  2. Entwurf und Bauleitung: ABB Architekten, Walter Hanig, Heinz Scheid, Johannes Schmidt
  3. Erstbezug: 1984, Eröffnung: Februar 1985
  4. Komplettsanierung, Modernisierung und Wiederbezug:
  5. Dezember 2007 - Februar 2011, Eröffnung: Februar 2011
  6. Architekturdesign: MBA Mario Bellini Architects
  7. Technischer Architekt: gmp architekten, von Gerkan, Marg und Partner

 

Die wichtigsten Gebäudedaten

  1. Arbeitsplatzkapazität durch flexibles Bürokonzept: max. 3'000
  2. Höhe der beiden Bürotürme: jeweils 155 m
  3. 3 Untergeschosse, 38 Geschosse in Turm A und 40 Geschosse in Turm B
  4. Grundstück: 13'021 m²
  5. Brutto-Grundfläche: 121'522 m², vermietbare Fläche 75'093 m²
  6. Tiefgaragenplätze: 298 Tankstellen für Elektroautos: 10
  7. Fahrradstellplätze: 160 Anzahl der öffenbaren Fenster: 2'080

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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