Hohe Kosten dezimieren Swissquote-Gewinn

Die Schweizer Online-Bank erlitt 2010 einen Gewinneinbruch; zurückzuführen auf deutlich gestiegene Aufwendungen für Personal und neue Geschäfte.

Mit 21,2 Millionen Franken lag der Gewinn um fast 40 Prozent tiefer als im Vorjahr (35 Millionen Franken). Darum kommt es auch nicht zu einer Dividendenerhöhung.

Immerhin sollen die Aktionäre mit 60 Rappen je Aktie aber gleichviel erhalten wie 2009.

Rekordhohe Depotvermögen

Positiv vermelden kann Swissquote, dass dank der anhaltend starken Kundenzunahme von knapp 20 Prozent auf 172‘091 Konti auch ein rekordhoher Neugeld-Zufluss von 1,477 Milliarden Franken verzeichnet werden konnte. Damit lag das Depotvermögen der Bank erstmals über 8 Milliarden Franken, wie Swissquote am Freitag weiter mitteilte.

Negativ ins Gewicht fielen im letzten Jahr die stark gestiegenen Aufwendungen. Gründe dafür: Die 85 übernommenen ACM-Mitarbeiter sowie der Ausbau des Personalbestands um 34 Stellen steigerte die Personalkosten um 19,4 Prozent auf 29,3 Millionen Franken (Vorjahr: 24,6).

Markant gestiegene Marketungausgaben

Per Ende 2010 umfasste der Personalbestand 355 (236) Mitarbeitende. Die gestiegenen Kosten als Folge des stark gewachsenen eForex-Geschäfts liessen den übrigen Betriebsaufwand um 22,0 Prozent auf 29,1 Millionen Franken (23,8) anwachsen.

Die Marketingaufwendungen stiegen um 46,2 Prozent auf 12,3 Millionen Franken (8,4 ). Diese Zunahme ist zum einen darauf zurückzuführen, dass 2009 die Marketingkosten unterdurchschnittlich ausgefallen waren, und zum anderen auf die im Frühjahr 2010 erfolgte Lancierung des «Swissquote ePrivate Banking Magazine» sowie die zusätzlichen Marketingaktivitäten für ACM.

Mindestens 15 Transaktionen pro Kunden erhofft

Als Folge der gestiegenen Angebotsvielfalt stellt Swissquote das Wachstum nicht mehr in Anzahl Kunden, sondern in Anzahl Konten dar, da ein Kunde nicht selten über mehrere Konten verfügt.

Für das laufende Jahr hat sich die Online-Bank ambitiöse Ziele gesetzt. Vorausgesetzt im Kommissionsgeschäft werden die angestrebten mindestens 15 Transaktionen pro Kunde und Jahr wieder erreicht, rechnet Swissquote für 2011 mit einer Zunahme des Gesamtertrags in der Grössenordnung von 50 Prozent.

Filiale in Dubai

Das Depotvermögen sollte mit dem angepeilten Neugeldzufluss von mindestens 1,2 Milliarden Franken und bei besseren Finanzmärkten 2011 die Marke von CHF 10 Milliarden Franken übersteigen.

Mit ihrer Filiale in Dubai will Swissquote erstmals auch ausserhalb der Schweiz wachsen. 2011 wird eine Lizenz der DFSA (Dubai Financial Services Authority) angestrebt, welche es erlauben wird, die Dienstleistungen der Bank im Mittleren Osten und in Asien anzubieten.

Offene Stellen bei der Swissquote Bank finden Sie unter diesem Link.

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Swiss Life

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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