Gerücht: UBS plant Abzug aus Stamford

Die Spekulationen über Stellen-Transfers im Investmentbanking der UBS halten an. Allerdings: Die Bank wiegelt ab.

UBS.Stamford

Die UBS-Niederlassung in Stamford, Connecticut, ist schon deshalb bekannt, weil sie den grössten Handelsraum der Welt enthält: Er ist rund 34'000 Quadratmeter gross – macht etwa zwei Fussballplätze.

Stamford ist ein Haupt-Zentrum der UBS-Investmentbank, die Bank ist seit 1997 hier präsent. Mit zinsfreien Darlehen und Steuerreduktionen lockten die Wirtschaftsförderungen des Staates und der Gemeinde die damalige SBG von New York nach Connecticut. Jetzt prüft die Bank offenbar ihre Optionen: Dies deuteten mehrere Politiker gegenüber der lokalen «Greenwich Times» an.

Konkrete Abwanderungspläne dementierte die Bank gegenüber den örtlichen Behörden zwar – so der Artikel –, aber es sei offensichtlich, dass die UBS ihre Optionen überprüft.

«Wir haben schon alles gehört», sagte Bürgermeister Michael Pavia der «Greenwich Times»: «Eine massive Zentralisierung ausserhalb von Stamford. Eine Teilverschiebung von Angestellten aus Stamford an andere Orte. Eine Konsolidierung innerhalb von Stamford.»

Das Gerücht über eine Rückkehr des UBS-Investmentbanking nach Manhattan kursiert schon seit einigen Monaten in der Branche. Im Februar mailte ein dort ansässiger UBS-Mann an «Dealbreaker»:«From a senior UBS’er – they are thinking of moving the whole shebang back to NY. They apparently don’t own the Stamford building anymore, they have space in NYC, higher-ups feel they might be missing business (or who knows, maybe the highest-ups live in NYC and this is an excuse to stop the reverse-commute!) and are having trouble recruiting talent because of the commute (rather than, say, their overall situation).»

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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