Geht es nun der Credit Suisse an den Kragen?

Die UBS wurde bereits gebüsst. Nun plant die US-Steuerbehörde ihren nächsten Coup. Es gibt Hinweise, dass die CS das nächste Opfer sein wird.

Wer gedacht hat, dass mit der Beilegung des Steuerstreits zwischen der UBS und den USA das Thema vom Tisch sei, hat offensichtlich falsch getippt. Die amerikanische Steuerbehörde IRS setzt alles daran, weitere US-Steuergelder einzutreiben.

Einem Bericht des Nachrichtenportals «Bloomberg» zufolge, bereitet die IRS ihren nächsten grossen Schlag gegen eine ausländische Bank vor. Dieses Mal könnte die Credit Suisse in den Fokus der Steuerbehörde geraten.

Denn im Februar dieses Jahres wurden die vier CS-Banker Marco Parenti Adami, Emanuel Agustino, Michele Bergantino und Roger Schärer von der US-Bundesanwaltschaft angeklagt. Sie sollen ihren Kunden dabei geholfen haben, ihre Gelder am US-Fiskus vorbeizuschleusen.

Was für Informationen die IRS bei der Befragung der Banker erhalten hat, ist nicht bekannt. Sollten die Informationen indessen ausreichen, um, analog zum UBS-Banker Bradley Birkenfeld, der CS ein systematisch kriminelles Vorgehen nachzuweisen, steht die Schweizer Grossbank vor einem langen und kostspieligen Prozess.

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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