Bank Coop: Weniger Gewinn im ersten Halbjahr

Sowohl die Kundengelder als auch die Hypothekarforderungen wuchsen im ersten Semester und erreichten neue Höchstwerte.

Konkret: Der Halbjahresgewinn sank  um 16,6 Prozent auf 30,77 Millionen Franken, was die Bank mit einem Basiseffekt erklärt – der Gewinn des ersten Halbjahrs 2010 war durch den einmaligen Verkauf einer Beteiligung erhöht worden. 

Die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform um stiegen um 5 Prozent auf 7,7 Milliarden Franken, was für die Bank Coop neuen Rekord bedeutet. Und mit 11,9 Milliarden Franken (+2,1 Prozent) erreichen die Hypothekarforderungen ebenfalls einen neuen Höchstsstand.

Der Bruttogewinn der Bank Coop fiel im ersten Halbjahr 2011 mit 44,12 Millionen Franken um 5,3 Prozent tiefer als im gleichen Vorjahreszeitraum aus. Der Betriebsertrag stieg um 0,2 Prozent auf 116,9 Millionen Franken. Die Bilanzsumme veränderte sich gegenüber Ende 2010 nur unwesentlich, sie beträgt nun 14,27 Milliarden Franken.

Das Zinsengeschäft verzeichnete im ersten Semester erstmals seit Beginn der Finanzkrise ein Plus, es stieg um 2,6 Prozent auf 75,75 Millionen Franken. Das  Kommissionsgeschäft wies wegen negativen Währungseinflüssen und der verhaltenen Börsenentwicklung einen Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf. Im Handelsgeschäft ergab sich ein Rückgang von 15,5 Prozent auf 5,60 Millionen Franken.

Zum Ausblick für die zweite Jahreshälfte sagt Andreas Waespi, der CEO der Bank Coop: «Im Bankengeschäft wirken die tiefen Margen im Inland nach wie vor belastend. Die Bank Coop verzeichnet zwar erstmals seit der Finanzmarktkrise wieder einen positiven Zinserfolg, eine Prognose für das zweite Halbjahr ist jedoch äusserst schwierig. Wir rechnen damit, dass sich bei positiver Entwicklung des Zins- und Kommissionsgeschäfts ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erreichen lässt.»

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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