UBS: Bereits tut sich die nächste Front auf

Die US-Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac fordern Geld zurück von der UBS: Der Regulator der staatsnahen Agenturen hat Klage eingereicht.

Der Vorwurf: Zwischen 2005 und 2007 habe die UBS den beiden Hypothekaragenturen Fannie Mae und Freddie Mac Wertpapiere im Umfang von 4,5 Milliarden Dollar verkauft – und dabei falsche Angaben gemacht. Die Federal Housing Finance Agency, der unter anderem Freddie und Fannie unterstehen,  fordert nun die daraus resultierenden Ausfälle zurück. 

Wie die Behörde heute bekanntgab, geht es um 900 Millionen Dollar; dies der Betrag, den Freddie und Fannie mit den UBS-Papieren verloren haben.

Zahlreiche Falschaussagen

Die UBS habe bezüglich der Hypotheken, welche den verkauften Papieren unterlegt waren, «zahlreiche materielle Falschaussagen gemacht und Unterlassungen begangen», so die FHFA. Obendrein habe die Schweizer Bank keine angemessene Due-Diligence-Prüfungen vorgenommen.

Mit dem juristischen Schritt nehme die FHFA ihre Pflichten als «Bewahrer der beiden Gesellschaften wahr», sagt FHFA-Chef Edward J. DeMarco. 

Neben UBS Americas und einigen Tochterfirmen führt die Klageschrift auch die UBS-Angestellten David Martin, Per Dyrvick, Hugh Corcoran und Peter Slagowitz namentlich auf.

Der Prozess wurde heute beim zuständigen US District Court in New York offiziell angestrengt. Sie finden die Klageschrift hier. 

Lehman Notes: Das Kleingedruckte schützt die Bank nicht

In einem anderen Fall verweigerte sich ein Gericht in New York dem UBS-Wunsch, eine Sammelklage abzulehnen. Dabei geht es um Lehman-Notes, welche die UBS in den USA verkauft hatte. Analog zum bekannten CS-Fall in der Schweiz hausierte die Bank dabei mit Begriffen wie «Principal Protection Notes» oder «100% Principal Protection». 

Der Einzelrichter urteilte nun gegen das Argument, dass die UBS im Kleingedruckten auf die Gefahren hingewiesen habe: «Eine missleitende Aussage, die prominent und an zahlreichen Stellen wiedergegeben wird», werde «nicht durch unauffällige und verstreute Warnungen aufgehoben», so die Stellungnahme des Gerichts.

Alles in allem gebe es eine ausreichende Grundlage für eine Klage, so das Urteil. 

Die UBS hatte – offenbar auch risikoaversen Kleinanlegern – in den USA Lehman Notes im Betrag von rund einer Milliarde Dollar verkauft.

Mehr dazu finden Sie hier, hier, hier und hier.

 

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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