CS: Personalrochade im Private Banking

Neue Jobs für Topmanager: Walter Berchtold steigt auf. Der bisherige Schweiz-Chef Hans-Ulrich Meister rückt nach.

Der Verwaltungsrat der Credit Suisse hat per 1. August 2011 Walter Berchtold zum Chairman of Private Banking und Hans-Ulrich Meister zum Chief Executive Officer of Private Banking ernannt.

Hans-Ulrich Meister übernimmt neben seiner Funktion als Chief Executive Officer of Credit Suisse der Region Schweiz somit die Leitung des gesamten Private Banking der Credit Suisse, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilte.

Walter Berchtold wird als Chairman of Private Banking das strategisch wichtige Geschäft mit UHNWI-Kunden weltweit weiter ausbauen. Dabei wird er in enger Zusammenarbeit mit den CEOs der Divisionen und Regionen das integrierte Geschäftsmodell weiterentwickeln und die globale Präsenz stärken.

Walter Berchtold und Hans-Ulrich Meister sind Mitglieder der Geschäftsleitung der Credit Suisse und Brady Dougan unterstellt.

Brady Dougan sagt: « Seit 2008 verzeichneten wir alleine im Bereich Wealth Management Clients einen Netto-Neugeldzufluss von mehr als 150 Milliarden Franken, etwa dreimal so viel wie der nächstfolgende Mitbewerber. Darüber hinaus haben wir durchwegs die höchsten Margen innerhalb der Branche ausgewiesen. Seit seinem Eintritt in die Credit Suisse 2008 hat Hans-Ulrich Meister in einem damals schwierigen Umfeld seine herausragenden Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Mit der Ernennung von Hans-Ulrich Meister wird eine reibungslose Nachfolge in diesem für unsere Bank so bedeutenden Geschäftsbereich sichergestellt.»

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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