UBS Americas behält Hauptsitz in Stamford

Die UBS hat dem US-Bundesstaat Connecticut versprochen, über die nächsten 5 Jahre mindestens 2'000 Jobs dort zu belassen. Sie erhält dafür ein Sonderdarlehen.

Das Darlehen beläuft sich auf 20 Millionen Dollar. Nach Ablauf der fünf Jahre muss die UBS das 20-Millionen-Darlehen nicht zurückzahlen. Würde die UBS neue Jobs in Connecticut schaffen, will Governor Dannel P. Malloy dies sogar mit einem weiteren Sonderdarlehen («forgivable loan») von 7 Millionen Dollar zusätzlich honorieren.

Die Zusage an den Bundesstaat Connecticut erlaubt der UBS laut Phil Lofts, Chef ihres Amerika-Geschäfts, dennoch, dass sie zumindest einen kleineren Teil der Belegschaft nach New York umsiedelt.

Handelsraum bleibt 1 Zugstunde ausserhalb von Manhatten

Zuvor hatte die Bank gemäss einem Bericht von «Bloomberg Businessweek» geprüft, ob sie ihre US-Investmentbanker in Manhattan – genauer im World Trade Center – zusammenziehen sollte. Nun habe die UBS neue Räumlichkeiten in Midtown Manhatten ins Auge gefasst.

Die Schweizer Bank beschäftigt 3'500 Angestellte in Connecticut. Mit dem Bau dem berühmten, zwei Football-Felder grossen Börsenhandelsraums für 1'400 Händler hatte die Expansion der UBS in den USA 2002 ihren Höhepunkt erreicht. Den Trading Floor will die UBS behalten, versicherte Phil Lofts gestern an einer Pressekonferenz.

Schrumpfkur auch in den USA

Im Zuge ihrer Sparbemühungen lässt die UBS in den USA seit Monaten überprüfen, wieviele der in der Region New York, New Jersey und Connecticut angemieteten über 3 Millionen Quadratmeter an Büroraum sie wirklich benötigt.

Wie stark die dort beschäftigten 17'000 Mitarbeiter im Zuge von den gestern publizierten Stellenabbauplänen betroffen sein werden, ist noch nicht klar.

Übrigens

Der Streit, wer über den grössten Handelsraum verfügt – in Stamfort und auf der ganzen Welt – ist damit noch nicht beendet. Selbst dann nicht, wenn jener der Royal Bank of Scotland, gleich gegenüber an der Interstate 95, letztlich doch einige Quadrat-Fuss kleiner sein sollte. Denn RBS sagte gegenüber «Onwallstreet», dieser hier sei nur ihr zweitgrösstes Börsenhandelszentrum.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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