Stellenabbau? UBS und CS suchen 450 Leute

Welche Stellen haben die Grossbanken derzeit in der Schweiz ausgeschrieben? Investmentbanker haben die schlechtesten Aussichten.

Fachspezialisten aus dem Backoffice, die jetzt bei der UBS und Credit Suisse in der Schweiz ihre Stelle verlieren, haben reelle Chancen, von ihren Arbeitgebern wiedereingestellt zu werden. Dies zeigt ein Blick auf die ausgeschriebenen Positionen der beiden Banken.

So führt das Stellenportal «Jobdirectory.ch» für die UBS 224 offene Stellen an, für die CS 222 – die meisten davon im Raum Zürich:

  • Die Mehrheit der Stellen sind im Privatkundengeschäft offen. Dort suchen die beiden Banken vor allem Verstärkung in der Kundenberatung und im Produktverkauf.
  • Am zweitmeisten Stellen sucht die UBS in ihrem Corporate Center und die CS im Bereich «Shared Services». Dort sind vor allem Risiko-und Finanzcontroller gesucht, aber auch Business-Anlaysten für die Schnittstelle zwischen Geschäft und IT.

Angebote für Investmentbanker bei der CS: 0

Von den 3'500 Stellen, welche die UBS insgesamt abbauen will, sollen rund 400 Mitarbeiter in der Schweiz betroffen sein. Bei der CS sind es 500 von rund 2000 obsoleten Stellen. Und gemäss Ankündigung der Banken sollen die Investmentbanker das Gros der Entlassenen stellen.

Für diese stehen die Chancen für eine rasche Wiederanstellung denn auch denkbar schlecht: Die UBS führt derzeit nur 14 offene Stellen im Investmentbanking an, davon 10 für Anfänger. Bei der CS sind es 0. 

Auch für Kaderleute wird es schwierig. Die CS sucht 19 Filial- und unterschiedliche Teamleiter, die UBS nur deren 4.

Hohe Wiederbeschäftigunsrate in der Vergangenheit

Für alle anderen stehen die Chancen gut. Das zeigt auch ein Rückblick: 2008 hatte die Credit Suisse den Abbau von 5'000 Stellen angekündigt. Die Mitarbeiterzahl sank aber schliesslich lediglich um rund 2'000. «Die Wiederbeschäftigungsrate war relativ hoch», sagt ein Banksprecher. Dies auch ohne interen Weisung.

Allerdings überlagerte damals bereits ein Jahr später der Wiederaufschwung in der Finanzbranche das laufende Sparprogramm. Und der Bank gelang es auch ohne vollständige Umsetzung der Abbaupläne ihre «Cost/Income-Ratio» in den Griff zu kriegen. Dieses Szenario sieht die Mehrheit der Ökonomen heute nicht voraus.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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