SZKB: Alois Camenzind tritt nicht mehr an

Der Bankpräsident der Schwyzer Kantonalbank, Alois Camenzind, tritt nicht mehr zur Wiederwahl an. Er stellt per Ende Juni 2012 sein Amt zu Verfügung. 

Alois_CamenzindNach dem Wechsel des Vorsitzenden der Geschäftsleitung im letzten April erfährt die Schwyzer Kantonalbank (SZKB)nächstes Jahr einen Wechsel im Bankpräsidium. Alois Camenzind (Bild) tritt nicht mehr zur Wiederwahl an.

Er wird sein Amt per Ende Juni 2012 zur Verfügung stellen, wie das Innerschweizer Staatsinstitut am Montag mitteilte.

Camenzind, geboren 1948, ist ein profunder Kenner der Schwyzer Kantonalbank. 1996 wählte ihn der Kantonsrat in den Bankrat und 2004 zum Bankpräsidenten, wo er die Nachfolge von Eugen Diethelm antrat.

Ausnahmslos aufwärts

Alois Camenzind hat die Schwyzer Kantonalbank auf einem prosperierenden Weg begleitet. Während seiner 8-jährigen Amtszeit als Bankpräsident ging es mit der SZKB praktisch ausnahmslos aufwärts.

Zwischen 2005 und 2010 stieg die Bilanzsumme von 9 Milliarden Franken auf 12 Milliarden Franken. Die Zuweisung an die Staatskasse (ohne Verzinsung des Dotationskapitals) verdoppelte sich von 17,5 Millionen Franken auf 38,5 Millionen Franken.

Generationenwechsel in der Geschäftsleitung

Personell fand während seiner Amtszeit in der Geschäftsleitung ein Generationenwechsel statt. Auf Grund seiner Ausbildung als Jurist und Nationalökonom sowie seiner Erfahrung in verschiedenen Verwaltungsräten hat Bankpräsident Camenzind auch den Strategieprozess adäquat mitgestaltet.

Wahl im Juni 2012

Alois Camenzind verlässt eine gesunde Bank, die seit Herbst 2010 von der Ratingagentur Standard & Poor's mit der Bestnote AAA bewertet wird. Gleichzeitig fand unter Bankpräsident Camenzind in diesem Jahr die Schlüsselübergabe von Gottfried Weber zu Peter Hilfiker statt.

An der Sitzung vom 27./28. Juni 2012 bestellt der Kantonsrat den Bankrat der Schwyzer Kantonalbank (SZKB) neu und wählt gleichzeitig den Bankpräsidenten für die nächste Amtsperiode.

Offene Stellen bei der Schwyzer Kantonalbank finden Sie unter diesem Link.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Gegen die romantische Verblödung
  • Deutsche Bank im Visier Chinas
  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nacktfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Warum Warren Buffett Gold hasst

Der Ausnahme-Investor liest den Goldanlegern die Leviten.

Selection

Selection

Die USA, das neue Steuerparadies

Milliarden von Offshore-Geldern fliessen in die USA - die Vereinigten Staaten sind die neue Schweiz.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

weitere News