Mirabaud startet Brokerage-Plattform in Australien

Die Genfer Bank vestärkt das Intermediärgeschäft. Ein langjähriger Merrill-Lynch-Banker ist mit dem Aufbau des Teams betraut worden.

Mirabaud Securities mit Sitz in London eröffnet eine Vertretung in Perth, Australien, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Mit dem neuen Standort ergänzt die Genfer Privatbank ihre bestehenden Brokerage-Aktivitäten in London, Madrid, Genf, Dubai und Hongkong. Mirabaud Australien wird eng mit der Niederlassung in London zusammenarbeiten, welche die Kundentransaktionen ausführen wird.

Ein Vierteljahrhundert Erfahrung

Geführt wird die neue Einheit von Stephen Dobson, der von Merrill Lynch Asia zu Mirabaud wechselt und zunächst mit dem Aufbau des neuen Teams betraut sein wird.

Stephen Dobson blickt auf eine über 25-jährige Erfahrung im Wertschriftengeschäft zurück. Unter anderem war er für Schroders Australia und Black Diamonds Funds Management tätig. Er verfügt über einen Bachelor of Commerce der University of Western Australia und ist ein SFA Registered Representative.

Vermarktung von Fonds und alternativen Anlagen geplant

Giles Morland, Gesellschafter von Mirabaud, sagt dazu: «Die Niederlassung wird Dienstleistungen in den Bereichen Kapitalbeschaffung, Corporate Broking und Doppelkotierungen anbieten sowie zur Optimierung der Kundenbetreuung in der Region beitragen. Wir planen zudem, weitere Produkte wie Fonds und alternative Instrumente in Australien zu vermarkten.»

Neben den Aktivitäten in den Bereichen Vermögensverwaltung für Privatkunden und Asset Management baute Mirabaud in London ab 1990 das Intermediärgeschäft auf. Mirabaud Securities LLP ist als Mitglied der London Stock Exchange auf den Wertpapierhandel für institutionelle Anleger spezialisiert.

Offene Stellen bei Mirabaud finden Sie unter diesem Link.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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