UBS: Singapur erhält Wealth Management Chef

Auf Anfang des kommenden Jahres hat die Grossbank einen neuen Länderchef und CEO für das Wealth Management in Singapur ernannt.

Edmund_KohDie Ernennung von Edmund Kian-Chew Koh (Bild) als Länderchef und CEO für das Wealth Management in Singapur folgt auch die Initiative der Bank, ihr Management Team im Raum Asien-Pazifik zu stärken. Dies lässt die Bank in einer Pressemitteilung verlauten.

Neben dieser Rolle wird Koh auch Einsitz im Global Wealth Management Executive Committee erhalten. Der gebürtige Singapurer verfügt über zwanzig Jahre Erfahrung in der Branche. Zuletzt brachte er die Ta Chong Bank in Taiwan für Carlyle wieder auf Vordermann. Zuvor konsolidierte er für die DBS als regionaler Chef deren Kundengeschäft.

Doppelrolle war zu viel

Bei der UBS tritt Koh die Nachfolge von Gerald Chan an. Der Bankenveteran, der schon seit über 18 Jahren im Dienste der UBS steht, führt das FICC-Geschäft in der Region. Vor drei Jahren übernahm er zudem die Doppelrolle als Länderchef Singapur. Dieser Job wird ihm nun von Koh abgenommen, damit sich Chan voll auf das FICC-Geschäft konzentrieren kann.

Die Aufgabe des CEO des Wealth Management für Singapur übernimmt Koh indessen von Christine Ong. Diese ist seit einiger Zeit aus privaten Gründen beurlaubt und soll laut Pressemitteilung in einem Jahr in eine führende Position zur Bank zurückkehren.

Als Wealth Management CEO hat Koh an Kathryn Shih, CEO des UBS Wealth Management Asien-Pazifik zu rapportieren und als Länderchef an Alex Wilmot Sitwell und Chi-Won Yoon, die Co-Vorsitzenden und Co-CEOs of UBS Asien-Pazifik.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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