Rothschild holt Müller-Möhl-Banker an Bord

Die Zürcher Rothschild Bank kann einen weiteren prominenten Neuzugang vermelden und verstärkt so ihr Geschäft mit der sehr vermögenden Kundschaft.

Nach der Ernennung von Riccardo Petrachi zum Head des Teams Ultra High Net Worth (UHNW) Clients im Frühjahr 2011 kann Rothschild einen weiteren namhaften Zuzug zu vermelden: Beat Näf verstärkt bei Rothschild ab sofort das UHNW-Team, das Kunden mit einem Vermögen über 25 Millionen Franken betreut, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Beat Näf war von 2003 bis 2010 CEO der Müller-Möhl Group, dem Family Office der Unternehmerin und Multiverwaltungsrätin Carolina Müller-Möhl. Dabei betreute er das Multi-Asset-Class-Investitionsportfolio der Gruppe, sass im Verwaltungsrat von Portfolio-Gesellschaften und realisierte erfolgreiche Exits von Direktinvestitionen.

Näf verliess das Family Office von Carolina Müller-Möhl im März 2010, wie finews.ch berichtete.

Davor war er Partner der Swiss Capital Group in Zürich von 2001 bis 2003, wo er sich auf Private Equity Direktinvestitionen in Unternehmen in Turnaround Situationen fokussierte. Weitere berufliche Stationen waren: European Webgroup (Partners Group) und McKinsey & Company.

Vernetzte Persönlichkeiten

Beat Näf verfügt über ein Diplom als Elektroingenieur der ETH Zürich und erwarb im Jahr 1996 den MBA von der Amos Tuck School of Business Administration, Dartmouth College, USA.

Beat Näf hat seine Tätigkeit bei Rothschild am 3. Oktober zusammen mit Teamleiter Riccardo Petrachi aufgenommen.

Thomas Pixner, Head Private Clients bei der Rothschild Bank Schweiz, sagt: «Mit Beat Näf stösst eine sehr erfahrene und äusserst gut vernetzte Persönlichkeit zum Team von Riccardo Petrachi. Damit sind wir bestens aufgestellt, um dieses für uns strategisch sehr bedeutende Geschäft auszubauen.»

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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