RBS Coutts ändert den Firmennamen

Seit November operiert die in der Schweiz domizilierte RBS Coutts Bank international unter dem einheitlichen Markennamen Coutts. Was bedeutet das?

Was finews.ch bereits vor geraumer Zeit in einer Meldung ankündigte, ist nun offiziell: Mit dem Namenswechsel werden die internationalen Aktivitäten und das Privatbankengeschäft von Coutts in Grossbritannien unter der einheitlichen Marke von Coutts zusammengefasst.

Coutts gehört zur Wealth Division der The Royal Bank of Scotland Group. Die im Wealth Management tätige Bank Coutts hat ambitiöse Wachstumsziele.

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Ambitiöse Pläne

In den nächsten fünf Jahren will Coutts den internationalen Anteil des gesamten Geschäfts von derzeit 40 Prozent auf 60 Prozent erhöhen.

Der Entscheid für eine einheitliche Marke unterstützt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, das Wachstum auf Märkte zu fokussieren, in welchen die Bank einen Skaleneffekt erzielen kann.

Konzentration auf Zielmärkte

Coutts konzentriert ihre Aktivitäten auf die Heimmärkte in der Schweiz, in Grossbritannien, auf den Kanalinseln, auf den Mittleren Osten, Singapur, Hongkong sowie auf wichtige Wachstumsmärkte in Westeuropa, Osteuropa und Asien.

Der einheitliche Auftritt unter einem Markennamen ist eine Vereinfachung für unsere internationalen Kunden, welche rund 40 Prozent des Geschäfts von Coutts ausmachen.

Lange Tradition

«Coutts kann auf eine über dreihundertjährige Geschichte zurückblicken. Diese langjährige Tradition entspricht unserem Ziel, unsere Kunden als langfristige Partner im Bereich Wealth Management mit unserer Erfahrung sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten zu unterstützen», sagt Alexander Classen, CEO von Coutts International.

Der Hauptsitz für das internationale Geschäft von Coutts wird weiterhin in Zürich sein. Der juristische Name der in der Schweiz domizilierten Bank ändert von RBS Coutts Bank AG zu Coutts & Co AG.

Unabhängig vom Namenwechsel bleibt die Bank ein in der Schweiz registriertes Unternehmen mit einer Banklizenz unter der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma). Eigentümerin der Coutts & Co AG ist die The Royal Bank of Scotland Group (RBS).

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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