Licht und Schatten bei Swissquote

Selbst in einem schwierigen Umfeld konnte die Online-Bank Swissquote ihren Gewinn steigern. Der Neugeldzufluss ging aber deutlich zurück.

Die Zahlen beziehen sich auf die ersten neun Monate 2011. Gegenüber der Vorjahresperiode stiegen der Ertrag um 38,5 Prozent auf 100,2 Millionen Franken, der Reingewinn um 33,9 Prozent auf 26,3 Millionen Franken und die Zahl der Konten um 13,8 Prozent auf 184'443.

Für das Gesamtjahr hält Swissquote an den im Juli gemachten Wachstumsprognosen fest, wie das Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mitteilte.

Hoher Reingewinn-Anstieg

Einen sichtbaren Anstieg verzeichnete der Betriebsaufwand, der um 39,4 Prozent auf 66,6 Millionen Franken anstieg. Dies sei vor allem auf den um 48,7 Prozent gestiegenen Personalaufwand (ACM-Übernahme) zurückzuführen, schreibt Swissquote.

Der Reingewinn stieg um 33,9 Prozent auf 26,3 Millionen Franken (Vorjahr: 19,6 Millionen Franken).

Rückläufige Depotvermögen

Gegenüber einem etwas schwächeren 2. Quartal hat sich die Kontenentwicklung mit +4'745 im 3. Quartal wieder auf dem gewünschten Wachstumsniveau stabilisiert. Das Depotvermögen lag mit 7,280 Mrd. (Vorjahr: 7,397 Mrd.) um 1,6 Prozent tiefer als in der Vorjahresperiode. Der Rückgang widerspiegle die börsenbedingte Wertverminderung der Portfolios im vergangenen Jahr, so die Bank weiter.

Der Neugeldzufluss lag mit 799,3 Millionen Franken (Vorjahr 1,1 Milliarden Franken) um 26,9 Prozent tiefer als in der Vorjahresperiode. Verantwortlich für den Rückgang war das schwache 2. Quartal (94,0 Millionen Franken), während im 3. Quartal der Zufluss bereits wieder 412,0 Millionen Franken erreichte.

Milliardenziel bleibt intakt

Der erwartete Neugeldzufluss für das Gesamtjahr von mindestens einer Milliarde Franken dürfte somit erreicht werden, zeigt man sich bei Swissquote zuversichtlich.

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Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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