UBS: Dividende für 2011 geplant

Die UBS will entgegen früheren Ankündigungen für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 10 Rappen je Aktie bezahlen.

Für den diesjährigen Investorentag im Hotel Waldorf Astoria in New York hat die UBS ihre ihre Strategie- und Kapitalpläne überarbeitet, neue Finanzziele definiert, und sie beabsichtigt, die Lancierung eines Programms zur progressiven Kapitalrückführung an die Aktionäre zu lancieren.

Die Eckpunkte der ersten Meldungen:

• Die Strategie von UBS konzentriert sich auf das Wealth-Management-Geschäft. Die Bank will «ihre führende Stellung auf den attraktivsten Märkten festigen». Konkret genannt werden die Schweiz, der asiatisch-pazifische Raum und die Schwellenländer.

• Die Investment Bank soll stärker fokussiert und weniger komplex sein; die risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III sollen von heute zirka 300 Milliarden Franken um ungefähr 145 Milliarden Franken oder fast 50 Prozent reduziert werden.

• Das Führungsteam von Wealth Management Americas sei «nach wie vor zuversichtlich, dass ein jährlicher Vorsteuergewinn von 1 Milliarde Dollar erreicht werden kann». In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres addierte sich der Vorsteuergewinn auf 390 Milliarden Franken.

• Die Zielgrösse für die Eigenkapitalrendite des Konzerns liegt bei 12 Prozent bis 17 Prozent ab 2013.

• Die Zielgrösse für die Eigenkapitalquote nach Basel III (Tier 1 Common Equity) liegt bei 13 Prozent

• UBS wird für das Geschäftsjahr 2011 die Ausschüttung einer Dividende von 0.10 Franken pro Aktie vorschlagen und plant anschliessend die Lancierung eines Programms zur progressiven Kapitalrückführung an die Aktionäre.

 

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Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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