Squatter bleiben in Londoner Ex-UBS-Büros

Besetzer planen bereits eine Weihnachtsparty in den ehemaligen Büros der Bank. Derweil haben die Squatter originelle Werbung auf dem Web.

Laut einer Meldung der britischen Zeitung «The Guardian» planen die Besetzer von ehemaligen UBS-Büroräumlichkeiten bereits für eine Weihnachtsparty, dies obwohl die für die Liegenschaft zuständige Sun Street Property bis Mitte Dezember eine gerichtliche Räumung erzwingen will.

Der zuständige Richter sagte den Squattern, dass sie bereit sein müssten, das Gebäude sehr schnell zu verlassen, sobald das Gericht das Räumungsdatum formell benennt und warnte gleichzeitig vor dem Gesundheitsrisiko.

Dass ein solches bestehe, bestreiten die Besetzer im Übrigen. Man halte sich an strikte interne Hygienevorschriften, sagte dazu Squattersprecher Pete Phoenix von der Circle Community.

Interessante Online-Werbung

Interessant ist übrigens deren Webseite mit einer Online-Werbung vom Internationalen Relocation-Dienst International Movers. Ob dieser für auswanderungsfreudige Banker gedacht ist, konnte nicht eruiert werden.

Auch originell ist eine Werbung der Firma Interxion (Schweizer Niederlassung), die im Turnus mit anderen Firmen auf der Circle-Community-Seite erscheint. Interxion betreibt in Zürich ein Datenzentrum, in dem z.B. in London basierte Banken ihre Handelscomputer einstellen können, damit die Trader an der Themse an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange gleich schnell handeln können wie ihre Konkurrenten in Zürich. In der Fachsprache spricht man von Proximity-Hosting-Services.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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