BSI-Gruppe: Neuer VR-Präsident gewählt

Die BSI-Gruppe hat einen neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Alfredo Gysi folgt früher als ursprünglich geplant auf Giorgio Ghiringhelli.

Die dem Versicherungskonzern Generali angegliederte BSI ernannte Alfredo Gysi zum neuen Mitglied des Verwaltungsrats und wählte den 63-jährigen per 1. Januar 2012 zum neuen Präsidenten, wie die älteste Bank im Tessin in einem Communiqué mitteilte. Er ersetzt damit den im Dezember verstorbenen Giorgio Ghiringhelli.

Alfredo_GysiAlfredo Gysi (Bild) stiess 1975 zur BSI und war ab 1994 CEO. «Unter seiner Leitung hat sich die Bank zu einem der bedeutendsten Vermögensverwaltungsinstitute entwickelt, das stark in der Schweiz verwurzelt ist und seine Präsenz auf den wichtigsten internationalen Märkten stetig ausbaut», lässt der Verwaltungsrat verlauten.

Bestens vernetzt

Der studierte Mathematiker Gysi begann seine berufliche Laufbahn bei der Banca Commerciale Italiana und wechselte 1975 zu BSI, wo er seit 1991 als Mitglied der Generaldirektion operativ tätig war.

Gysi ist unter anderem auch Präsident des Verbands der Auslandsbanken, Mitglied des Bankrats der SNB sowie bei der Schweizerischen Bankiervereinigung.

Zudem ist er Ratsmitglied der Tessiner Universität sowie Mitglied des Stiftungsrats des Swiss Finance Institute (SFI).

Nachfolger im Amt

Nachfolger von Gysi wird Stefano Coduri, der Anfang 2012 sein Amt als neuer CEO der Bank antrat. Durch diese beiden Ernennungen sei die Führungskontinuität innerhalb der BSI-Gruppe gewährleistet, teilte das Bankhaus weiter mit.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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