«I-CV» expandiert nach Deutschland

Die Independent Credit View bietet mit ihren Bewertungsmodellen neu auch Investoren in Deutschland den Zugang zur unabhängigen Kreditanalyse an.

Kurz vor dem 10-jährigen Jubiläum verzeichnet das Bonität und Kredit Research Institut mit dem Eintritt in den deutschen Markt einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte, wie das Unternehmen am Dienstag in einem Communiqué mitteilte.

«Das Interesse an unabhängigem Kreditresearch im In- und Ausland nimmt stark zu. Dies zeigt, dass sich institutionelle Investoren den neuen Marktrealitäten anpassen, den offiziellen Ratings skeptisch gegenüberstehen und verstärkt alternative Informationsquellen erschliessen», erklärt I-CV Geschäftsführer Daniel Pfister.

Ausbau Research und Administration

Per Januar 2012 ergänzt Thomas Isler das Research-Team. Isler ist ein ehemaliger Portfoliomanager der Swiss Life in Zürich und gilt als ausgewiesener Spezialist im Bereich Bondanlagen.

Zudem verstärkt auch Guido Versondert, der zuvor als Lead Analyst für Banken im deutschprachigen Raum bei Moody's in London tätig war. Darüber hinaus setzt I-CV im Bereich Organisation auf eine Weiterentwicklung und Professionalisierung der internen Prozesse. 

Wachstumstrategie wird weiter verfolgt

«Wir verfolgen eine bedachte, auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristige Kundenbeziehungen ausgerichtete Wachstumsstrategie, erklärt Pfister die Erweiterung. Mit dem Ausbau der Bereiche Research und Administration «ist sichergestellt, dass unsere bestehenden Kunden weiterhin erstklassige Dienstleistungen erhalten und neu auch deutsche Bondinvestoren von unserem profunden Kredit Know-how profitieren können», lässt er weiter verlauten.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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